Mysteriöse Todesfälle in Polen nach 1989


Seit 1989 ist Polen wieder frei, sagen viele, und hofften auf ein besseres Leben und Demokratie. In der jungen Republik kam es aber zu einem komplett kontrolliertem Systemwechsel, wo die ehemaligen Eliten immer noch die erste Geige spielen. Parteigenossen wurden zu Kapitalisten, dabei brauchten sie aber neue Gesichter, die als Freiheitsämpfer bekannt waren, wie unter anderem Lech Wałęsa. Wer wusste, dass er, so wie auch viele anderen von der ehemaligen Opposition, auch Stasi – Agenten waren. Die neuen „demokratischen“ Regierungen haben den alten Parteigenossen, gute Zukunft gesichert.  Menschen, die mit dieser Entscheidung nicht einverstanden waren, werden immer noch in den Medien ausgelacht, als nationalisten, faschisten oder Hassprediger bezeichnet. Diejenigen, die aber zu viel gewusst haben, oder zu weit in ihrem Kampf gekommen sind, wurden ermordet. Unten die Liste, die bis heute noch nicht aufgeklärten Mord oder „Selbsmordfällen“ in Polen nach 1989. Nicht alle, auf dieser Liste haben mit diesem Kampf gegen die Eliten etwas zu tun.

Jarosław Ziętara – der Ermittlungsjournalist, spezialisiert auf Wirtschaftsaffären, deckte die Missstände in PKS ( Staatliches Polnisches Busunternehmen) Srem (Schrimm) auf. Ermordet am 01. 09. 1992. Die leitenden Kreise in MSW ( Innenministerium) und UOP (Amt für Staatsschutz ) veranlassten die Verwischung von Spuren, die auf die Verstrickung mit dem Geheimdienst hindeuteten.

Janusz Zaporowski – der Generaldirektor im Informationsbüro der Sejmkanzlei starb am 07. 10. 1991. Innerhalb weniger Monate nach dem Unfall starben noch der Lancia- Fahrer und Polizisten, die als erste am Unfallort erschienen.

Michał Falzmann – als Beamter der Obersten Kontrollkammer überprüfte er die Tätigkeit des Fonds zur Bedienung der Auslandsschulden ( FOZZ ). Am 18. 07. 1991 „ starb” er angeblich an einem Herzinfarkt.

Walerian Pańko – Vorsitzender der Obersten Kontrollkammer und Vorgesetzter von M. Falzmann kommt am 07. 10 1991, bald nach dem Tod von Falzmann, bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben.Von seinem Safe verschwanden wichtige FOZZ – Unterlagen. Die Ermittlungen zeigten ,dass sein Wagen bei der Explosion einer unter dem Auto platzierten Bombe zerfetzt wurde. Drei Polizeibeamte, die als erste am Unfallort erschienen, ertranken ein paar Monate später bei einem Wochenendeurlaub, obwohl sie alle sehr gut schwimmen konnten.Nach offiziellen Angaben ist W. Pańko infolge unglücklicher Umstände ums Leben gekommen. Sein Chauffeur wurde…… zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, bald darauf war auch er tot.

– 1991 wurde Andrzej Struglik, der ehemalige Offizier der Spionageabwehr der Volksrepublik Polen erschossen. Er arbeitete für eine Waffenhandelsfirma und wollte kündigen, nachdem man von ihm verlangt hatte, die Waffen illegal ins Ausland zu verkaufen.

Piotr Jaroszewicz –der Ministerpräsident der Volksrepublik Polen und seine Ehefrau wurden am 01. 09. 1992 ermordet.

Jacek Szreiner der Angeklagten im Fall FOZZ ( Fonds zur Bedienung der Auslandsschulden) starb im Jahr 1993.

– 1997 kommt Tadeusz Kowalczyk , ein ehemaliger Abgeordneter, der über die Verstrickungen zwischen Mafia und Politik gut informiert war , unter mysteriösen Umständen ums Leben.

Marek Papała –der oberste Kommandant der polnischen Polizei wurde am 25. 06. 1998 erschossen.

Ireneusz Sekuła –der Sejm- Abgeordnete beging angeblich am 29. 04. 2000 Selbstmord, indem er sich selbst 3-mal in den Bauch anschoss.

Jacek Dębski – der Politiker und ehemaliger Sportminister wurde am 12. 04. 2001 ermordet.

– 2001 wurde Stanisław Faltynowski ermordet. Er arbeitete als Kellner im Hotel, in dem sich Vertreter der Treibstoffmafia mit Staatsanwälten, Politikern und Offizieren der Geheimdienste zusammen trafen. Als offizielle Todesursache wurde Selbstmord angegeben.

– Im Februar 2002 wurde Zdzislaw Majka , ein anderer Schlüsselzeuge im Fall Treibstoffmafia ermordet. Sein Ableben wurde auch für Suizid erklärt; sein Sohn, der um ein gründliches Ermittlungsverfahren bemüht war,verbrachte drei Monate in Haft.

Marek Karp – als Gründer des Zentrums für Oststudien befasste er sich mit der Analyse der politischen und wirtschaftlichen Lage in den Ländern des ehemeligen sowjetischen Ostblocks. Ein paar Tage vor seinem Tod sagte er im Gespräch mit seinem Freund Stanisław Nowakowski : “ Sie verfolgen mich überall, sogar hier im Krankenhaus, ich werde nicht lebend rausgehen , weil ich zu viel weiss.” Im Krankenhaus erholte sich Marek Karp nach einem Autounfall, zu dem es am 28. August 2004 in der Nähe von Biała Podlaska kam. Nach offiziellen Angaben „starb er im Krankenhaus aufgrund von gesundheitlichen Komplikationen nach dem Unfall.” Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren eingestellt und die wahren Ursachen und Umstände des Unfalls wurden bis heute nicht aufgeklärt. Im Mittelpunkt der Forschungen von M. Karp stand kurz vor seinem Tod die Übernahme des polnischen Energiesektors durch russische Gesellschaften unter Kontrolle der KGB und der GRU.
Allem Anschein nach war er Opfer einer sorgfältig geplanten Hinrichtung ,vollstreckt mit dem Ziel, die dubiosen Geschäfte und Machenschaften der russischen Geheimdienste im Bereich Energetik und Treibstoffe abzusichern.

Daniel Podrzycki – einer der Präsidentschaftskandidaten im Jahre 2005 erlag seinen Verletzungen nach einem Verkehrsunfall.In den 90- er Jahren arbeitete er mit General Tadeusz Wilecki und Andrzej Lepper zusammen.1997 erstattete er mit Andrzej Lepper , W. Bojarski und W. Michalowski an die Staatsanwaltschaft eine Anzeige wegen Ungereimtheiten und Missstände bei Unterzeichnung des Vertrags über die Erdgas-Pipeline Jamal Europa.

– Oberstleutnant Barbara P. – beging Selbstmord am 19.01.2009, indem sie sich in Abwesenheit ihres Ehemanns in ihrem Wochenendehaus erhängte. In Verbindung mit ihrem Tod wurde spekuliert , dass sie von ihren Vorgesetzten in der Agentur für die Innere Sicherheit ( ABW) gemobbt wurde.Es war nicht der erste tragische Todesfall im Zusammenhang mit dem polnischen Inlandsgeheimdienst. Im April 2008 erhängte sich in Garwolin ein Richter, nachdem sein Büro wegen Verdachts auf Korruption von ABW durchsucht worden war.

– Fähnrich Stefan Zielonka –der Chiffrierexperte in der Kanzlei des Ministerpräsidenten verfügte über detailliertes Wissen aus dem Nachrichtenverkehr der NATO und hatte Zugang zu streng geheimen Daten , u. a. zu den von ausländischen Stellen an die Nachrichtendienstzentrale übermittelten Informationen.
Fähnrich Zielonka verschwand am 13. 04. 2009. Der Nachrichtendienst informierte zunächst weder die Militärstaatsanwaltschaft noch Gendarmerie darüber. Sein Verschwinden wurde erst nach zwei Tagen bekannt gegeben. Angeblich ist er ertrunken und seine Leiche wurde erst am 27. April 2010 am Weichselufer entdeckt. Trotz kompletter Verwesung blieben seltsamerweise die in einer wasserdichten Mappe aufbewahrten Bankauszüge unversehrt, was der Polizei die Identifizierung des Ertrunkenen ermöglichte ( ?). Die wahren Gründe des Todes von S. Zielonka wurden bis heute nicht aufgeklärt . Die ermittelnde Staatsanwaltschaft hat nicht bestätigt, dass Fähnrich Zielonka den Suizid begangen hat.

– Prof.Stefan Grocholewski – Experte für Entschlüsselung der digitalen Datenträger, deckte manipulierte Aufzeichnungen in der Black Box von CASA auf. Gestorben am 31. 03. 2010.

– Pastor Mieczysław Cieślar „ kam bei einem Autounfall ums Leben”, und zwar genau am 18. 04. 2010.Er war als Nachfolger des in Smoleńsk verstorbenen Pastor Adam Pilch vorgesehen; nach einigen Informationsquellen hat ihn A. Pilch von Smoleńsk aus angerufen.

Grzegorz Michniewicz – Generaldirektor in der Kanzlei des Ministerpräsidenten D. Tusk und ehemaliges Mitglied im Aufsichtsrat von PKN Orlen, enger Vertrauter von Donald Tusk und Tomasz Arabski. Bald nach seinem Tod sind die meisten Informationen und Artikel im Zusammenhang mit dem angeblichen Selbstmörder vom Internet verschwunden. Er muss wohl etwas besonders Erschreckendes entdeckt haben und erhängte sich anschliessend am 23. 12. 2009 an einem Staubsaugerkabel . Ausgerechnet an diesemTag wurde das Flugzeug TU- 154 , das am 10. 04. 2010 auf dem Flughafen in Siewierny zerfiel, , nach der Renovierung in Samara nach Polen zurück gebracht.
Her Michniewicz beging Selbstmord, obwohl er noch an demselben Tag seine Freude auf das Wiedersehen mit der Familie an Weihnachten äusserte. Werden Menschen tatsächlich kurz vor Weihnachten selbstmordanfälliger? Im Laufe der Ermittlungen wurden nicht mal seine Telefonbillings überprüft. Der für die Leichenbeschaung zuständige Arzt hat nicht mal die genaue Todeszeit angegeben. Des Weiteren hat die Staatsanwaltschaft den Ablauf von letzten Stunden im Leben des angeblichen Selbstmörders nicht rekonstruiert.Der ermittelnde Staatsanwalt stellte keine Beteiligung Dritter fest und schon bald wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.

Krzysztof Knyż – der Kameramann der Nachrichtensendung „ Fakty” ( Fakten) arbeitete im Team zusammen mit W. Bater ( er hat als erster den richtigen Zeitpunkt der TU- 154 Katastrophe angegeben, die Medien benötigten dafür dagegen ganze 10 Tage). Am 02. 06. 2010 starb er in Moskau an Sepsis ; sein Tod wurde gänzlich verschwiegen .

Prof.Marek Dulinicz –leitete eine Gruppe von Archeologen , mit der er nach Smoleńsk fahren sollte. Kurz vor der geplanten Reise ist er bei einem Autounfall am 06. 06. 2010 tödlich verunglückt.
– Dr. Dariusz Ratajczak –Historiker und Autor von „ Brisante Themen”- einer Essay- Sammlung über Politik und Geschichte. Am 11. Juni 2010 fand man seine Leiche in einem vor dem Einkaufszentrum Karolinka in Oppeln geparkten Wagen. Nach den Ermittlern blieb sie dort ein paar Tage lang liegen. Als Todesursache wurde nach der Obduktion die Alkoholvergiftung angegeben.
– Dr. Eugeniusz Wróbel – der Hochschullehrer an der Schlesischen Technischen Universität und Experte für Computersysteme zur Flugsteuerung stellte in Frage, ob das Flugzeugwrack auf dem Flughafen in Siewierny tatsächlich TU- 154 ist.
Am 16.10. 2010 wurde er von seinem Sohn mit einer Kettensäge ermordet. Angeblich brachte der Täter es fertig, den Vater zu töten, dann seinen Körper zu zersägen, alle Blutspuren zu beseitigen, die Leiche an einen See zu bringen und nach seiner Rückkehr noch alles zu vergessen.
Von der schlechten psychischen Verfassung ihres angeblich “geisteskranken Sohnes “ hat dessen Mutter, von Beruf Psychiaterin , seltsamerweise 20 Jahre lang nichts mitbekommen.

– Dr Ryszard Kuciński – Jurist von Andrzej Lepper, „ verstarb” im Mai 2011

Wiesław Podgórski –war Berater von A.Lepper während seines Amtszeit als Landwirtschaftsminister . Ende Juni 2011 wurde er im Büro von Samoobrona tot aufgefunden. Als Todesursache hat man den Selbstmord angegeben.

– Am 12. Juni 2011 erhängte sich ein Offizier der militärischen Spionageabwehr, der im Teleinformatischen Befehlszentrum der Kriegsmarine in Wejherowo diente und die Ermächtigung zum Zugriff auf die Unterlagen mit der höchsten Geheimhaltungsstufe hatte.

Róża Żarska –die Rechtsanwältin von A. Lepper „ starb” im Juli 2011 in Moskau.

Andrzej Lepper – der Abgeordnete, Vice- Marschall im Sejm und Landwirtschaftsminister in Regierungskabinetten von K. Marcinkiewicz und J. Kaczyński wurde am 05. 08.2011 im Büro seiner Partei „ Samoobrona” ( Selbstverteidigung ) tot aufgefunden.
Bereits vor der Obduktion wurde als Todesursache der Suizid durch Erhängen und ohne Beteiligung Dritter angenommen.
Lepper trainierte Box, galt in der Öffentlichkeit als hartgesottener Kerl und Volskstribun. Er hatte merkwürdigerweise Zugang zu vielen vertraulichen Informationen und wusste Detaills darüber, wer mit wem, wann und wo illegale Geschäfte trieb (während einer Sejm- Tagung im Jahr 2001, auf der über seinen Rücktritt als Vice- Marschall debattiert wurde , äusserte er sich ganz offen darüber mit Angabe von Namen der Betroffenen . Anzusehen auf You Tube).
Noch einen Tag vor seinem Tod sprach er über seine Zukunftspläne und freute sich, dass sich sein Sohn nach einer ernsthafter Krankheit erholt hatte. Am nächsten Tag erhängte er sich an einem Gürtel und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft behauptete schon nach einer Stunde ,es sei ein Suizid gewesen. Bekanntermassen lässt nur ein Quäntchen Hoffnung bei Eltern eines kranken Kindes Geduld und Ausdauerkraft oft ins Unermessliche steigen;im Fall von Leppers Sohn trat dagegen eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes ein.Der psychische Zustand der Eltern von schwerkranken Kindern steht im offensichtlichen Widerspruch zu den Andeutungen der Medien und Aussagen von zweifelhaften “ Zeugen” wie P. Tymochowicz.

Dariusz Szpineta –der Berufspilot, Flugexperte , Fluglehrer und Geschäftsführer einer Fluggesellschaft wurde im Bad eines Erholungszentrums in Indien tot aufgefunden.
Mehrmals äusserte er sich in den Medien über die Ereignisse in Smoleńsk und betonte, dass der Flug von TU- 154 nicht zivil, sondern militärisch war.Damit zweifelte er die offizielle Darstellung der Ereignisse seitens der polnischen Regierung und FSB an. Nichts in seinem Verhalten deutete auf die selbstmörderischen Absichten oder gar missgünstige Stimmung hin.

– dazu kommen noch 96 Opfer von der sogennanten Smolensk Katastrophe, die man auch als Mord bezeichnen muss (dazu kommen wir noch in einem anderen Artikel)

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