Kommunistische Verbrecher leben in Ruhe und Wohlstand

Nach dem II. Weltkrieg haben die kommunistischen Gräueltäter in Polen mehrere Tausende Opfer ermordet . Aus den Unterlagen geht hervor, dass der kommunistische Herrschaftsapparat mehr polnische Patrioten  als deutsche Kriegsverbrecher getötet hat. Insgesamt haben 5 Mio. Menschen  unter den Repressalien des totalitären  Regimes gelitten. Die Opfer wurden erschossen, geschlagen, verletzt und gefoltert . Viele Personen blieben jahrelang im Gefängnis oder wurden in die Sowjetunion verschleppt.

Die dafür verantwortlichen Gräueltäter: Richter, Ermittler und Staatsanwälte misshandelten ihre Opfer mit vielen raffinierten Methoden: den Häftlingen wurde tagelang Schlaf verwehrt, man hat ihnen Fingernägel rausgerissen, Rippen gebrochen und schwere nachhaltige gesundheitliche Schäden herbeigeführt. In vielen Fällen wurden die Menschen in finsteren Ecken der Gefängnisse heimlich ermordet .Oft erfolgte die Hinrichtung nach einem inszenierten Strafprozess, wobei das Todesurteil bereits vor der Scheinverhandlung fest stand.

Welches Schicksal erlangte die kommunistischen Henker in freiem Polen nach 1989?

Kein Haar wurde ihnen gekrümmt. Die 80 bis 90- jährigen Verbrecher leben immer noch unbehelligt in ihren Dienstwohnungen und erhalten hohe Renten. Die neuen Machthaber und deren gehorsame Diener in den Medien schützen sie vor der angeblichen „ hasserfüllten Hexenverfolgung”. Nur in den Jahren 1990 bis 2000 verstarben etwa 150 Richter und Staatsanwälte , an  deren Händen Blut von so vielen Opfern klebte. Dazu kommen noch hunderte von Staatsicherheitsagenten, Ermittler, Milizionäre, die jahrelang die polnischen Partisanen , die von 1945 bis 1963 von den Wäldern aus den verzweifelten Kampf gegen sowjetische Besatzer und deren polnische Statthalter geführt haben, verfolgten und töteten. Die Opfer des kommunistischen Herrschaftsapparates warteten vergeblich auf die Gerechtigkeit.

Zur Zeit wagen die vielerorts in Europa als vorbildliche Demokraten gefeierten  „ pol- nischen” Machthaber und deren mediale Handlanger die wahren Opfer des Kommunismus und diejenigen, die gerechte Abrechnung mit der Vergangenheit verlangen, in der Öffentlichkeit  als finstere , hasserfüllte und intolerante Faschisten und nach Vergeltung durstende Fanatiker darzustellen. Dieses postsowjetische Interessenarrangement gefällt leider nicht nur den Regierungskreisen in Moskau, sondern auch in Berlin. Solange die Brüder Kaczyński an der Macht blieben, herrschte unter den Postkommunisten pure Angst . Nach der Katastrophe in Smolensk durften die 50 noch lebenden Henker der Stalin- Ära wieder erleichtert aufatmen. Alles deutet darauf hin, dass sie für ihre Verbrechen von keiner irdischen Instanz mehr zur Rechenschaft gezogen werden.

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