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		<title>Pyramide in Rappa</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na &#8211; das geht aber nicht! Eine Pyramide in Masuren, das ist doch Wahnsinn! Man kann alles erfinden um Geld zu verdienen. – mit solchen Reaktionen müssen die Fremdenführer in unserer Region rechnen, wenn sie den Touristen von der Pyramide in Rappa erzählen. Im besten Fall kann man ein verzeihendes Lächeln erwarten &#8230; Das stimmt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-198" title="rappa" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/02/rappa.jpg" alt="" width="300" height="200" />Na &#8211; das geht aber nicht! Eine Pyramide in Masuren, das ist doch Wahnsinn! Man kann alles erfinden um Geld zu verdienen. – mit solchen Reaktionen müssen die Fremdenführer in unserer Region rechnen, wenn sie den Touristen von der Pyramide in Rappa erzählen. Im besten Fall kann man ein verzeihendes Lächeln erwarten &#8230; Das stimmt, der Erfindergeist des Menschen kennt keine Grenzen, aber bei dieser Geschichte haben wir es mit keiner Geldfrage zu tun.<br />
Sie können uns glauben oder nicht, aber man braucht nicht nach Ägypten zu fahren, um mit eigenen Augen eine echte Pyramide zu sehen. Sie ist etwas jünger als ihr ägyptisches Muster, entstand am Anfang des 19. Jahrhunderts und befindet sich im Dorf Rappa, nicht weit weg  von Banie Mazurskie im Angerburger Landkreis. Sie wurde auch für keinen Pharao errichtet, weil keiner der mächtigen Nilherren  weder diese Gegend besucht noch von ihr gehört hat.   Dieses unglaubliche Bauwerk ist ein Grab der Farenheid-Familie.<br />
Fahrenheit-Skala<br />
Die Familie Farenheid, die in manchen Dokumenten Farenheit genannt wird,  ließ sich in erster Hälfte des 18. Jahrhunderts in dieser Region nieder.  Von Christopha von Rap haben sie das Dorf Angerrapp abgekauft. (Anger in der Sprache der heidnischen Pruzzen bedeutet Aal und von dieser Bezeichnung stammt der Name Angerrapp) und bauten in Bejnany einen Palast im neuklassizistischen Stil, der 1945 von den Soldaten der Roten Armee geplündert und zerstört wurde und dessen Ruinen heute auf der russischen Seite der Grenze liegen. Die Gutsbesitzer waren für die &#8211; generell etwas zurückgebliebenen &#8211; Masuren besonders gut ausgebildet, sie reisten viel, nicht nur in Ostpreußen, aber auch in ganz Europa. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Friedrich von Farenheid , Schüler des bekannten Emanuel Kant von der Königsberger Universität  zum Besitzer des Gutes. Während seiner Reise nach London hielt er sich in Paris auf. Dort faszinierten ihn die Geschichten der französischen Soldaten , die aus Ägypten zurückgekehrt waren . Sie erzählten ihm von den Pyramiden.<br />
So begann seine Faszination für die Gräber des Pharaos . Neben dieser hatte der Baron auch noch andere Schwächen: Als Pferdeliebhaber hat er nach seiner Rückkehr aus England das erste Gestüt der englischen Pferde in Ostpreußen gegründet. Er besaß ebenfalls eine große Sammlung von Malerei,  Skulpturen und archäologischen Ausgrabungsfunden aus Ägypten. In den Parkalleen, die sich von dem Palast bis zur Pyramide erstreckten, standen Marmorskulpturen und Miniaturen des neogotischen Tempels. Jahrelang hat er die Tätigkeit des kleinen Seminars in Żabiniec finanziert, wo man Lehrer  für die nah gelegenen von polnischsprachigen Masuren bewohnten Gebiete ausbildete.<br />
Der Ort der Macht</p>
<p>
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Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde 5 km von dem Palast entfernt eine Pyramide nach dem Entwurf von Bartel Thorwaldsen (1770-1844) errichtet. Dieser Däne ist den Polen sehr gut als Schöpfer der Denkmäler von Kopernicus und Poniatowski in Warschau sowie des Grabes von Pius VII. in der St. Peter Basilika in Rom bekannt. Der Ort für den Bau der Pyramide wurde nicht zufällig ausgewählt. Schon in alten Zeiten wurde diese Stelle von den Einwohnern „Ort der Macht“ genannt, was auch spätere Forschungen bestätigt haben. Die Pyramide steht auf einer besonderen Stelle, wo sich die Stärke der positiven Energiestrahlung der Erde und des Weltraumes konzentriert. In Rappa kreuzen sich drei Linien der starken  geometrischen Strahlung, die den Ort der Macht verbinden. Eine von ihnen verläuft von Kaunas in Litauen durch Rappa und durch die Wolfschanze bei Rastenburg bis nach Karlsruhe in Deutschland, einem des stärksten Orte der Macht in Europa. Laut Nigel Pennick, dem englischen Forscher der Geomantion , wurde das Quartier von Hitler mit Hilfe des Geomantionswissens lokalisiert.<br />
Zusätzlich wird die positive Strahlung in der Pyramide durch die entsprechende Form der Kuppel verstärkt, deren Neigungswinkel, wie in ägyptischen Pyramiden  51°52’  Grad  beträgt. Die Einflüsse der negativen Energie eliminiert das aus dem Feldstein gebaute Fundament. Die von Wissenschaftlern gemessene Strahlung des Bauwerkes beträgt 23 000 Einheiten in der Bovis-Skala. Die Strahlung des Menschen erreicht 6,5 Tausend Einheiten, und die Stellen mit einer Strahlkraft über 18 000 Einheiten werden als Orte der Macht betrachtet. Die Stärke der Strahlung ist sehr günstig für die Gesundheit. Mücken und Fliegen meiden Pyramiden …</p>
<p>Das Grab<br />
Wie bereits erwähnt, interessierte sich der Gutsbesitzer Friedrich von Farenheid  für die Antike, besonders für das altertümliche Ägypten. Als 1812 seine Tochter Ninette starb, ließ er das Mausoleum in Form einer Pyramide bauen, wo sie begraben wurde. Später wurde die Pyramide zur Ruhestätte weiterer Mitglieder der Familie  ihres Stifters, die lange Zeit in dieser Region regierte. Neben Ninette von Farenheid (gest. 1812), deren sterblichen Überreste in einer 1 Meter langen Truhe liegen, ruhen hier Joachim Fritz von Farenheid (gest. 1834), Wilhelmine von Farenheid (gest. 1847) und Friedrich Wilhelm von Farenheid (gest. 1888). Reich geschnitzte Truhen standen auf prunkvollem Katafalk. Bis zum heutigen Tag sind sie aber nicht erhalten geblieben. Alle Mitglieder der Familie hat man so lange in der Pyramide begraben, bis die männliche Linie des Stammes ausgestorben ist. Dann verkaufte man das Gut. Das Familiengrab wurde im Laufe der Jahre  mit Gras überwuchert , derWald dehnte sich immer weiter aus,.sodaß  die Pyramide bald  von der Palastseite nicht mehr zu sehen war. Mit der Zeit hat man das ungewöhnliche Bauwerk vergessen.<br />
Der Schöpfer des Grabes hatte beim Bau der Pyramide noch ein anderes Ziel: Er wollte günstige Bedingungen zur Leichenmumifizierung schaffen. Nach dem II. Weltkrieg untersuchten Archäologen aus der Warschauer Universität ,, ob die Mumifizierung in der Pyramide in Folge ärztlicher Kunst entstanden war oder natürliche Gründe hatte. Leider sind die Ergebnisse dieser Forschungen bis heute nicht bekannt. Die Legende erzählt, daßdie Farenheids die Unsterblichkeit der Familienmitglieder als Ziel hatten. Ob sich dieser Traum erfüllte, ist eher zu bezweifeln.<br />
Eine Fahrt ins Blaue<br />
Nach Rappa komme ich aus Angerrapp auf eine nicht übliche Art und Weise, mit dem Fahrrad. Um nach Rappa am schnellsten zu gelangen, muss man von Węgorzewo (ehem. Angerburg)  Richtung Gołdap fahren und in Banie Mazurskie Richtung russischer Grenze abbiegen. Ich empfehle aber eine Strecke an der Grenze entlangzufahren. Auf dem Weg -fast an der Grenze -liegt das Dorf Zabrost, das mit einzigartigen Häusern bebaut ist. Weiter östlich, in der Nähe der Stelle, wo der Fluss Gołdap in den Węgorapa (Angerapfluss) mündet, gerate ich in das von Gott verlassene Dorf Mieduniszki, das früher, , vor allem von der litauischen Bevölkerung bewohnt war.Der Dorfname deutet darauf hin. In Rappa biege ich Richtung Süden ab und plötzlich im Wald, am Dorfrand entdecke ich die Pyramide.<br />
Sie ist tief im Wald versteckt, aber man kann sie auf keinem Fall verpassen. Ihre Größe übersteigt alle meinen Erwartungen. Ihre Höhe erreicht 15,9 Meter und das Fundament bildet ein Quadrat mit 10,4 m Kantenlänge. Zur Pyramide führt ein breiter Weg zwischen den Bäumen. Ich treffe ein paar Touristen. Aber im Vergleich zur Menschenmasse in Heiligen Land oder in der Wolfschanze fühle ich mich hier ziemlich einsam. Plötzlich tauchen drei fröhliche Kinder auf, die ihre Fremdenführerdienste anbieten. Man muss zugeben, daß sie sich sehr gut darauf vorbereitet haben. Sie nennen  mehrere Daten und Fakten und erzählen Geschichten von Gespenstern, die sie hier gesehen haben. Sie kennen Familiengeheimnisse, unter anderem die Geschichte der Baronin, deren Mann eine Liebesaffäre mit dem Zimmermädchen hatte.  Aus Verzweiflung vergiftete ihn seine betrogene Frau mit einer Pilzsuppe.  Eines der erzählenden Kinder, eine junge Dame,versichert mir, daß sie an der Stelle der Baronin bestimmt nicht so weit gehen würde einen Mord zu begehen.  Eine andere Version dieser Geschichte erzählt von mehreren Familienstreitereien, die sich 2 Jahre lang nach der Abreise von Friedrich, dem Mann der Baronin, ereigneten. Nachdem sie von der Rückkehr ihres Mannes erfahren hat, beschloss sie, die entzweite Familie zu versöhnen und lud alle zu einem gemeinsamen Essen ein. Das Mittagessen endete leider tragisch, weil die schon früher erwähnte Pilzsuppe 7 Mitglieder der Familie zusammen mit der kleinen Ninette vergiftete. Der drei Tage später angekommene Gutsbesitzer Friedrich fand nur die Toten im Haus und ihm blieb nichts andres übrig, als seine Familie in dem Pyramiden-Mausoleum zu begraben.<br />
Der Tag der toten Leichen<br />
Die Pyramide selbst ist aus rotem Ziegel gebaut. Nach den Wünschen des Barons befindet sie sich auf einem Deich, der von einem ausgetrockneten Kanal umgeben ist. Ich nähere mich der Pyramide und stelle fest, daß sie wirklich nach alten ägyptischen  Bauregeln errichtet wurde. Neben der früher erwähnten Kuppel, deren Neigungswinkel 51°52’  Grad (innen und 68-70° außen) beträgt, hat sie auch entsprechende Proportionen – die Fläche jeder Seitenwand entspricht der Fläche des Quadrats des Fundamentes. So wie in Ägypten wurden hier auch die Leichen ins Grab gelegt und dem Vorbild entsprechend wurden auch die Ventilationskanäle installiert. Die Eingangstür  ist zugemauert und die Fenster sind mit Gittern versehen. Wenn wir durch das Fenster blicken , erscheint  eine Szene wie aus einem amerikanischen Horrorfilm. Aus den Truhen, deren Deckel fehlen, ragen die Menschenknochen. Man kann Hände und Füße erkennen, jedoch bei den sterblichen Überresten sind keine Köpfe zu sehen. Das ist wahrscheinlich mit dem Volksglauben verbunden. Die einheimischen Bauern hatten Angst, daß die im Grab liegenden Gestalten Gespenster sein könnten, weil sich ihre Leichen nicht zersetzt haben. Umso schlimmer, da in der Gegend auch eines Tages das Vieh an einer Seuche starb. Man wollte das Problem für immer lösen und hat die Leichen enthauptet.<br />
Während des I. Weltkrieges brachen die Russen in das Mausoleum ein. Im 2.Weltkrieg störten dann die Sowjets nochmals die Ruhe der Verstorbenen auf der Suche nach Gold und anderen Schätzen.<br />
Für das Grab sorgt heute die örtliche Gemeinde. Seit 1992 befindet sich die Pyramide in Rappa unter Denkmalschutz.</p>
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		<title>Ein Zeuge der Geschichte bei Prostken</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:00:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der süd-östlichen Ecke Masurens in der Nähe von Prostki (Prostken) befindet sich ein einzigartiger Grenzpfahl. Gebaut wurde er im Jahre 1545  unter der Herrschaft des polnischen Königs Sigismund August. Er stand damals an der Stelle, wo sich die Grenzen der 3  Provinzen von Rzeczpospolita (die polnisch-litauische Adelsrepublik): Krone, Litauen, und Preußen  zusammentrafen. Dieser Pfahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-142" title="slup_prostki" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/02/slup_prostki-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" />In der süd-östlichen Ecke Masurens in der Nähe von Prostki (Prostken) befindet sich ein einzigartiger Grenzpfahl. Gebaut wurde er im Jahre 1545  unter der Herrschaft des polnischen Königs Sigismund August. Er stand damals an der Stelle, wo sich die Grenzen der 3  Provinzen von Rzeczpospolita (die polnisch-litauische Adelsrepublik): Krone, Litauen, und Preußen  zusammentrafen.<br />
Dieser Pfahl ist in Folge der Arbeit einer polnisch-litauischen Kommission entstanden, die den Auftrag bekam, die internen Grenzen der Provinzen auszustrecken. An den Pfahl sind sichtbar: der preußische Adler, (gekennzeichnet zusätzlich mit der Buchstabe S, die von dem Name Sigismund stammte, dem polnischen Herr des preußischen Lehnfürstentums) und Pogoń &#8211; Wappen des Großfürstentums Litauen. Und Eine lateinische Inschrift  unten sagt:</p>
<p>„Hier wurde im August 1545,  als Sigismund August im Staat seines Vaters herrschte und gleichzeitig der Markgraf Albert der I über dem Land der Preußen im Frieden regierte, dieser Pfahl errichtet, um die Grenzlinie des Landes auszustrecken und die Gebiete der beiden Herren zu trennen“</p>
<p>Der Autor dieses Textes hieß Jerzy Sabinus und war Rektor der Königsberger Universität.<br />
Laut Legende sollte auf dieser Stelle in der Vergangenheit ein Grzenzpfahl stehen, der die Grenze zwischen heidnischen Pruzzen, Jatwinger  und polnischen Masovien zeigte.<br />
Von Lyck führt  ein gekennzeichneter Wanderweg hierher. In die Stadt kann man mit dem Zug von der Bahnstation in Prostken zurückfahren.</p>
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		<title>Wie sind Masuren heute?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele von uns haben schon einen großen Teil von Europa oder sogar der Welt besucht. Wir fahren hunderte von Kilometern, genießen die lokalen Speisen, treffen viele Menschen unterwegs, kaufen viele Reisandenken. Jedoch der Kontakt zu den Einwohnern bleibt oberflächlich und in Wirklichkeit haben wir keine Ahnung, wer sie sind. Jetzt haben wir eine gute Gelegenheit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-137" title="panstwo krzyżackie nowy" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/02/panstwo-krzyżackie-nowy1-600x419.jpg" alt="" width="600" height="419" />Viele von uns haben schon einen großen Teil von Europa oder sogar der Welt besucht. Wir fahren hunderte von Kilometern, genießen die lokalen Speisen, treffen viele Menschen unterwegs, kaufen viele Reisandenken. Jedoch der Kontakt zu den Einwohnern bleibt oberflächlich und in Wirklichkeit haben wir keine Ahnung, wer sie sind. Jetzt haben wir eine gute Gelegenheit, sie besser kennen zu lernen.</p>
<p>Es ist schwierig, ein Bild von einem typischen Einwohner von Ermland und Masuren darzustellen. Wie überall in Polen, gibt es hier große und kleine Menschen, arme und reiche, ehrliche und unehrliche. Im Zeitraum 1996-2000 wurde in der Region eine Reihe von soziologischen Untersuchungen durchgeführt. Hauptmotiv für diese Untersuchungen war folgende Frage:Betrachten sich die heutigen Einwohner-die meisten von ihnen leben erst seit Ende des 2. Weltkrieges in dieser Region- als Masuren und haben sie sich „mit der Heimat identifiziert“? Befragt wurden die Einwohner aus vier völlig unterschiedlichen Ortschaften: Giżycko (Lötzen) – eine Stadt, Kruklanki (Kruglanken) – ein Dorf, das nord-östlich einige zehn Kilometern von Lötzen entfernt ist, Stare Juchy (Alt Jucha) – ein zwischen Lötzen und Ełk (Lyck) gelegenes Dorf, wo mehrere Großstadtbewohner aus Warschau und Białystok ihre Ferienhäuser gekauft haben, und Budry (Buddern) &#8211; ein Ex-LPG Dorf im Angerburger Landkreis.</p>
<p>Gibt es hier überhaupt noch Masuren?</p>
<p>Leitmotiv dieser Untersuchungen war die Antwort auf die Frage: Wie identifizieren sich die Einwohner mit ihrer Region und wie weit identifizieren sie sich mit ihrer Heimat. Obwohl fast 100% der Befragten sich zur Nationalität „Polen“ bekennnen,(ein paar Prozent Ukrainer, wenige Deutsche) ,hat sich ebenfalls bei ca . der Hälfte der Befragten eine regionale Identität herausgebildet. Viele bezeichnen sich als „Masuren“. Jeder fünfte von ihnen fühlt sich aber auch als „Ermländer“.Interessant deswegen , weil keine der befragten Ortschaften je zu Ermland gehört hat.Ermlands Grenze mit der Hauptstadt Olsztyn (Allenstein) verläuft fast 100 km entfernt.Es gibt jedoch eine gemeinsame Wojewodschaft „Ermland und Masuren“.Vielleicht führt das zu dieser regionalen Identität. 33% der Befragten über 50 bezeichnen sich als „Ermländer“, im Gegensatz zu den Jüngeren (14%).<br />
Am meisten „masurisch“ ist Alt Jucha (über 60% der Befragten). Hier lebten mehrere Jahre nach dem Krieg bodenständige Masuren. Eine professionelle Werbekampagne der Gemeinde verfestigte die masurischen Wurzeln dieser Region. Bedeutung hat hier auch die Herkunft der Einwanderer, die aus nah gelegenen Masovien, Podlasie und Suwalszczyzna stammen &#8211; aus Gebieten, in denen sich damals die Entwicklung der lokalen Identität erst in der Aufbauphase befand. Aus diesem Grund war es für diese Leute einfacher Masuren zu werden.<br />
Am wenigsten „masurisch“ hat sich dagegen Lötzen gezeigt. Die Soziologen erklären sich das so: durch den touristischen Charakter ist die Stadt mehr kosmopolitisch geworden. Es gibt sicherlich noch andere Gründe: die Kasernen der polnischen Armee, mit vielen Offizieren, die sich früher oft nach Beendigung ihrer Dienstzeit in der Stadt für immer niedergelassen haben, die lokale Verwaltung, die Giżycko als Sommerhaupstadt für Wassersport und andere Freizeitgestaltungen anpreist, ohne dabei die masurische Herkunft der Gegend zu betonen und letztendlich die starke Tradition der ehemaligen Einwohner aus Ostpolen in der Stadt (vor allem aus Wilno und die Umgebung), die ihre Heimat nach der Grenzverschiebung verlassen mussten.</p>
<p>Gefällt der heutigen Masuren Ihr Masurenland?</p>
<p>Die Befragung ergab -und das ist keine große Überraschung -daß 95 % der Befragten ihre Umgebung , in der sie leben als „schön“ bezeichnen. In der, an der Fahrrinne der Grossen Masurischen Seen zwischen dem Kissain und Löwentin See gelegenen Stadt Lötzen sogar fast 100% .Auswandern will fast niemand. Trotz sehr hoher Arbeitslosigkeit- die höchste in Polen- geben über 70% der Bevölkerung an ,daß sie ihre Heimat auf keinen Fall verlassen möchten. Nur im Ex-LPG Dorf Budry gab es andere Befragungsergebnisse: In dieser seenlosen Gegend träumt über die Hälfte von der Auswanderung. Unter allen Befragten in 4 Ortschaften ist 40% der jungen Menschen im Alter zwischen 20 und 29 zur Ausreise bereit.<br />
Jeder Besucher aus dem Ausland in Polen hat sich mindestens einmal die Frage gestellt: wann war für die Polen das Leben besser. vor oder nach der Wende? Hier in Masuren bevorzugen fast 40% der Befragten die alten Zeiten (feste Arbeitstelle, soziale Sicherheit,). Vielen, die so geantwortet haben, hat bestimmt auch der Spruch gefallen, der viel mit der Wirklichkeit zu tun hatte: „Egal, ob man steht oder liegt, sicher ist, daß man „zweitausend auf die Hand kriegt“. Jedoch 30% der Bevölkerung plädiert für das heutige System. Die aktuelle Wirtschaftslage ist hier entscheidend. In Giżycko gibt es fast doppelt so viele Menschen, die jetzt besser leben als in Kommunismus. Im Dorf Budry sind die Proportionen umgekehrt.<br />
Nur jeder zehnte Einwohner von Kruklanki, Stare Juchy oder Budry fühlt sich von der Kriminalität in seiner Umgebung bedroht. In diesen ländlichen Gegenden, wo jeder jeden kennt ,ist das völlig normal. Dagegen fürchten sich 38% der Einwohner von Lötzen vor kriminellen Delikten.<br />
Das heutige Masuren gilt als ruhiges und sicheres Land dar. Hier kreuzen sich keine internationalen Handelswege, es gibt keine Großstädte. Auch die gefährlichen Terroristen oder internationale verbrecherische Banden lassen sich hier nicht blicken. In mehreren Ortschaften ist die Zeit stehen geblieben. Ist das nicht ein wirklicher Grund &#8211; neben der Schönheit dieser Region- eine Reise nach Masuren zu planen?</p>
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				<a target="_parent" href="http://zeitung.pl/ein-zeuge-der-geschichte-bei-prostken/" title="Read: Ein Zeuge der Geschichte bei Prostken"><img width="50" height="50" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/02/slup_prostki-50x50.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="slup_prostki" title="slup_prostki" /></a>
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		<title>Polnische Husaren !</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 22:12:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die waren nicht zu besiegen:) 7 000 Husaren haben mal 35 000 Russen geschlagen ! Nächster Post » Wie sind Masuren heute? &#160; « Vorheriger Post Ich fahre nach Polen um mich zu erholen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die waren nicht zu besiegen:) 7 000 Husaren haben mal 35 000 Russen geschlagen !</p>
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		<title>Ich fahre nach Polen um mich zu erholen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 22:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Werbefilm der polnischen Regierung Nächster Post » Polnische Husaren ! &#160; « Vorheriger Post Demo in Warschau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/a3VuHl0Xt-M" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: center;">Werbefilm der polnischen Regierung</p>
	<div id="int-nav">
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		<title>Demo in Warschau</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 22:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Foto steht geschrieben: Nazi&#8217;s und Komunisten haben polnische Patrioten ermordet. Nächster Post » Ich fahre nach Polen um mich zu erholen &#160; « Vorheriger Post Das Haus von Ernst Wiechert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/8zDBR-ikjIA" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: center;">Auf dem Foto steht geschrieben: Nazi&#8217;s und Komunisten haben polnische Patrioten ermordet.</p>
	<div id="int-nav">
		<table width="100%" class="int-nav-table"><tr>
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				<a target="_parent" href="http://zeitung.pl/51/" title="Read: Das Haus von Ernst Wiechert"><img width="50" height="50" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/pieslawek-50x50.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="pieslawek" title="pieslawek" /></a>
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		<title>Das Haus von Ernst Wiechert</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 21:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer häufiger wird von Touristen das idyllisch gelegene Forsthaus in Piersławek  (Kleinort) besucht. Hier in der Nähe von Piecki (Peitschendorf), inmitten der Johannisburger Heide, ist am 18. Mai 1887 der masurische Schriftsteller und Dichter Ernt Wiechert auf die Welt gekommen. Er stammte aus einer traditionellen Familie der Förster. Sein Großvater von der väterlichen Seite arbeitete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/pieslawek.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-52" title="pieslawek" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/pieslawek-300x158.jpg" alt="" width="300" height="158" /></a>Immer häufiger wird von Touristen das idyllisch gelegene Forsthaus in Piersławek  (Kleinort) besucht. Hier in der Nähe von Piecki (Peitschendorf), inmitten der Johannisburger Heide, ist am 18. Mai 1887 der masurische Schriftsteller und Dichter Ernt Wiechert auf die Welt gekommen.<br />
Er stammte aus einer traditionellen Familie der Förster. Sein Großvater von der väterlichen Seite arbeitete als Forstmann in der Johannisburger Heide. Der Großvater von der mütterlichen Seite dagegen führte ein Gasthaus in Krutyń (Cruttinen). Sein Vater Emil Martin Wiechert hat hier seine zukünftige Frau Henrietta kennen gelernt.  Kurz danach bekam er die Stelle des Försters in Kleinort.<br />
Die Kindheit und die Jugendzeit verbrachte der Schriftsteller in Masuren. Zu seiner kleinen Heimat gehörten die Forsthäuser: Piersławek (Kleinort), Strzałowo (Pfleilswalde)  und Lisunie (Lissuhnen), die Seen Wągiel (Wongel), Wielki Majcz (Maitz) und Mały Majcz (Kl. Maitz). Der enge Kontakt mit der Natur hat  sein späteres Schaffen stark beeinflusst. In seinen Werken propagierte er das einfache, beschiedene Leben in der Naturnähe. Er beschrieb die leidgeprüften, grüblerischen Menschen, die eine neue Sinnerfüllung des Lebens suchen und auch finden. Zu seinen bekanntesten Werken gehören: „Das einfache Leben“, „Die Jeronim Kinder“ und „Der Totenwald“.<br />
Jedoch „Die Jeronim Kinder“ war Wiecherts reichstes und vollkommenstes Buch. Zeitlich etwa die beiden ersten Jahrzehnte umfassend, wird in Ihm ein breit angelegtes Familiengemälde aus der masurischen Heimat entrollt – die Geschichte einer Familie aus dem kleinen, abgeschiedenen Dorf Sowirog bei Pisz (Johannisburg), das inmitten der Seen und Wälder liegt , dort wo sich selten die östliche Gefühlstiefe mit westlichem Rationalismus begegnet.  Bevor man die größte Heide Masurens betritt, um sie besser zu verstehen, sollte man früher nach diesem Werk greifen.<br />
Zur Hundertjahrfeier des Geburtstages von Ernst Wiechert hat Związek Literatów Polskich (Der Verband der polnischen Schriftsteller) eine Gedenktafel gestiftet, die auf seinem Geburtshaus in Kleinort angebracht wurde. Einige Jahre später haben die polnischen Behörden eine zweite Gedenktafel in deutscher Sprache gestiftet.</p>
	<div id="int-nav">
		<table width="100%" class="int-nav-table"><tr>
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				<a target="_parent" href="http://zeitung.pl/demo-in-warschau/" title="Read: Demo in Warschau"><img width="50" height="50" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/demo-50x50.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="demo" title="demo" /></a>
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				<a target="_parent" href="http://zeitung.pl/die-erntezeit-und-das-erntefest/" title="Read: Die Erntezeit und das Erntefest "><img width="50" height="50" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/zniwa-50x50.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="zniwa" title="zniwa" /></a>
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		<title>Die Erntezeit und das Erntefest</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 20:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Masuren]]></category>
		<category><![CDATA[Sitten und Traditionen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; In dieser Rubrik haben wir vor, die alten, teilweise aus den heidnischen Zeiten stammenden masurischen Sitten und Traditionen zu präsentieren, die mit schon teilweise  vergessen wurden. Die Masuren lebten auf dem Land. Der Ackerbau wurde neben dem Fischfang und der Waldbienenzucht zur ihren Hauptbeschäftigung. Aus diesem Grund war die Erntezeit besonders wichtig im Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/zniwa.jpg"><img class="alignnone  wp-image-43" title="zniwa" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/zniwa.jpg" alt="" width="608" height="434" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dieser Rubrik haben wir vor, die alten, teilweise aus den heidnischen Zeiten stammenden masurischen Sitten und Traditionen zu präsentieren, die mit schon teilweise  vergessen wurden.</p>
<p>Die Masuren lebten auf dem Land. Der Ackerbau wurde neben dem Fischfang und der Waldbienenzucht zur ihren Hauptbeschäftigung. Aus diesem Grund war die Erntezeit besonders wichtig im Leben dieser landwirtschaftlichen Bevölkerung. Im Sommer wurde die Ernte eingebracht. Von Effekten dieser Arbeit war die Existenz der Bauern abhängig.  Das Getreide versicherte ihnen das wichtigste Lebensmittel &#8211; das Brot, das als Geschenk des Gottes betrachtet wurde. Im Gegenteil zu Ermland, wo das Getreide schon lägst mit der Sense geschnitten wurde, mähte man es in Masuren noch lange mit der Sichel. Die erstgeschnittenen Ähren  wurden mit dem Zeichen des Kreuzes gesegnet. Die ersten Garben wurden auch in Form eines Kreuzes in die Scheune gelegt. Die Religion spielte damals eine große Rolle im Leben der Menschen und war überall anwesend. Auf dem Weg zur Arbeit sowie bei der Heimkehr sang man religiöse Lieder. Auch der Aberglaube war daran schuld, dass die Masuren so lange die Sichel statt Sense benutzt haben. Man fürchtete, dass das Mähen mit der Sense den Gott beleidigen kann. Bevor man mit der neuen Arbeit  angefangen hat, sagte man immer „z Bogiem“, was ins Deutsche genau  übersetzt „ mit Gott“ bedeutet.</p>
<p>Laut der alten Tradition war der St. Jacobs Tag (der 25 Juli) der Anfang der Erntezeit. Aber bevor dazu kam hat man sich lange darauf vorbereitet. Man hat die Sensen und Sichel geschärft. Es wurden Schafe und Kalbe getötet. Die Frauen backten das Brot, machten Käse, Butter und das Bier. Aus diesem Anlass wurde in den Kirchen ein besonderes im 18. Jahrhundert von Bernard Rostowski geschriebenes Lied gesungen. Selbstverständlich musste ein guter Landwirt noch vor der Ernte überprüfen ob das Getreide reif genug ist.</p>
<p>Die Erntezeit bedeutete eine schwere, mehrstündige Feldarbeit vom früh bis spät.  Die Bauern sind beim Sonneaufgang aufgestanden, aßen das Frühstück und begaben sich auf den Feld aber erst dann wenn das von dem Morgentau  bedeckte Getreide völlig abtrocknet. Auf dem Feld stellten sich die Männer mit Ihren Sensen oder Sicheln in die Reihen. Angezogen waren sie in die leinen Hemden und Hosen. Auf den Köpfen trugen sie Huts, die sie vor der Sonne beschützten. Sie waren von den Frauen gefolgt, die das abgeschnittene Getreide sammelten und in Garben gebunden haben. Die Kinder und die Alten haben danach das Getreide in Schober gesetzt.</p>
<p>Die Arbeit wurde für zwei Mahlzeiten unterbrochen. Um die Zeit nicht zu verlieren wurde auf dem Feld gegessen. Besonders begehrt  war dabei das hausgemachte Bier (es war nicht so stark wie das heutige). Das Bier neben den erfrischenden Funktionen galt als zusätzliche Ernährung, die bei der Arbeit die Bauern verstärkt. Man arbeitete so lange bi die Sonne so weit nach unten kam das „der größte Bauern sie mit der Hand berühren konnte“<br />
Nachdem die Erntezeit zu Ende gegangen ist, hinterließ man auf dem Feld die letzte Garbe, die man als „Weib“ bezeichnete. Sie sollte das Feld vor den Mäusen beschützen. Sie blieb dort bis  zur Herbstfurche. Sie wurde von der ältesten Schnitterin dreimal mit einem Schnurr gebunden. Man hat die Älteste gewählte, weil man glaubte, dass diejenige die diese Arbeit macht wird im nächsten Jahr nicht heiraten.<br />
Die nach Hause zurückehrenden Erntearbeiter wurden von den Mädchen mit kaltem Wasser begossen. Die Jungs haben sie dann so lange gefolgt bis sie die Mädels geschnappt haben und sie selbst mit Wasser vor dem Brunnen nass gemacht haben. Oft endete das Spiel im nah gelegenen See. Jeder hatte auch das Recht das geschnappte Mädchen zu küssen. Sie wehrte sich aber nicht besonders, und wollte geschnappt werden, weil laut der Tradition solches Mädchen mit einem baldigen Heiratsangebot rechnen könnte.<br />
Als Krönung der Erntezeit galt immer das Erntefest. Was interessant ist, wurde diese Tradition von der kommunistischen Regierung sehr gepflegt und fortgesetzt. Man feierte auf großen Stadions in Anwesenheit der wichtigsten Parteifunktionäre. In alten Zeiten bedeutete das Wort „plon“ (deutsch: Ernte) einen schönen Kranz in Form eine Krone die mit Ähren verschiedener Getreidearten beschmückt war. Der beste Feldarbeiter brachte den Kranz zu dem Haus des Landwirtes. Man hat dabei Lieder Gesungen. Die Hausherrin hat alle Schnitter auf das gemeinsame Abendbrot eingeladen. Es wurden Fische, Käse, Rühreier, Würste, und Grütze mit Honig gegessen. Dann hat man bis morgen früh getanzt.</p>
<p>Am 15 August beim Fest der Mariashimmelfahrt (niestety nei wiem jak jest Matki Boskeij Zielnej a to drugie swieto to wniebowziecie tego samego dnia) wurde der Kranz in die Kirche gebracht und dort geweiht. Er blieb dann im Hause des Landwirtes bis zur nächsten Erntezeit, was auch reiche Erträge in Zukunft versichern sollte. Diese Tradition ist um Jahrhunderstwende ausgestorben.</p>
	<div id="int-nav">
		<table width="100%" class="int-nav-table"><tr>
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				<a target="_parent" href="http://zeitung.pl/51/" title="Read: Das Haus von Ernst Wiechert"><img width="50" height="50" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/pieslawek-50x50.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="pieslawek" title="pieslawek" /></a>
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		<title>Eissegeln</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 00:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Eissegeln]]></category>
		<category><![CDATA[Masuren]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl Masurenland in der Nähe der Ostsee gelegen ist, herrscht hier ein deutlich kontinentales Klima. Als polnischer Kältepol und vor dem Krieg als deutsches Sibirien bezeichnet befindet sich diese Region, was die Wintertemperaturen angeht, in den Vorstellungen der Menschen aus dem Westen irgendwo am Rande der Arktis. Aber in der Wirklichkeit kam  es hier einerseits  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/Eissegeln.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-35" title="Berlin, Müggelsee, Eissegeln" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/Eissegeln-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a>Obwohl Masurenland in der Nähe der Ostsee gelegen ist, herrscht hier ein deutlich kontinentales Klima. Als polnischer Kältepol und vor dem Krieg als deutsches Sibirien bezeichnet befindet sich diese Region, was die Wintertemperaturen angeht, in den Vorstellungen der Menschen aus dem Westen irgendwo am Rande der Arktis. Aber in der Wirklichkeit kam  es hier einerseits  zur Erwärmung des Klimas und anderseits hat man in dieser Region auch im Winter ein breites Angebot von touristischen Attraktionen vorbereitet, was den Masurenbesuch in den kalten Wintermonaten lohnenswert macht.</p>
<p>Eissegeln</p>
<p>Es wäre eine Sünde, von dem Geschenk Gottes – den Masurischen Seen, keinen Nutzen zu ziehen &#8211; nicht nur im Sommer, auch im Winter, wenn eine dicke Eisschicht die meisten Seen bedeckt.</p>
<p>Der erste Eissegelschlitten taucht in Giżycko/Lötzen schon 1897 auf.  Aber die richtigen Anfänge und die Entwicklung des Eissegelns in Masuren sind eng mit Georg Tepper verbunden. Dieser Holzsägewerksbesitzer, der in Ogonki/Ogonken bei Węgorzewo/Angerburg lebte, baute Eissegelschiffe unterschiedlicher Art, die als Ziel hatten, höchste Geschwindigkeiten zu erreichen. In seinem Werk entstand unter anderen das populärste Eissegelboot der Zwischenkriegszeit, der XV-Monotyp, die im Jahre 1932 von einem bekannten estnischen Segler und Konstrukteur Erick von Holst entworfen wurden.</p>
<p>Der XV-Monotyp ist für 2 Personen geeignet.  Der Steuermann befindet sich in einer Sitzposition. Die Segelfläche beträgt 15 qm,  die Masthöhe  7,5 Meter. Die Kufen sind bei diesem Modell 4,5 Meter lang. Mit diesem Segelboot entwickelt man Geschwindigkeiten zwischen 40 und 80 km pro Stunde, aber man hat auch Rekordgeschwindigkeiten  von 140 km/h gemessen. Diese Konstruktion wird noch bis heute in Polen, Deutschland, Estland, Schweden, Lettland und in Holland benutzt.</p>
<p>Georg Tepper war einer der 5 Pioniere des deutschen Eissegelsports. Auf seine Initiative hin hat man im Deutschen Segelverein eine separate Eissegelabteilung gegründet, die sich mit Baufortschriften und Klassifizierung der Eissegelboote beschäftigt hat.   Er war Mitgründer der Europäischen Eissegel Union, die dank seinen Hinweisen Święcajno/Schwenzaitsee  als bestgeeignete Stelle in Europa für Eissegelregatta gefunden hat.</p>
<p>Mit großer Hilfe der lokalen Behörden hat man die „Angerburger Eissegelwoche“ ins Leben gerufen. Als erster Termin der Regatta hatte man Ende Februar 1929 vorgeschlagen. Jedoch musste man wegen der großen Schneemengen die Veranstaltung auf Ende März verlegen. Letztendlich stellte man fest, dass dieser Monat am Besten für diesen sportlichen Wettbewerb geeignet ist. Das waren die zahlreichsten Segelregatten der Zwischenkriegszeit.  Im Rekordjahr 1936 versammelten sich hier 120 Segelboote unterschiedlicher Bauart. Neben der Regatta in Klassen 10, 12, 15 qm und Monotyp XV, war hier der so genannte 8,5 qm „Eispirat“ vertreten, der für die jüngsten Segler geeignet war. Die Regatten organisierte man hier bis 1943 mit einer Pause im Jahre 1939, als der warme Winter kein Eis in die Region brachte. 1940 gewinnt Tepper hier als Steuermann der 12qm Eisyacht &#8220;Reckeckeck&#8221; die Deutsche Meisterschaft.  Er hat hier in Masuren auf seinem Segelboot „Feuervogel“ den Geschwindigkeitsrekord auf 170 km/h festgesetzt.</p>
<p>Nach dem 2.Weltkrieg wird der XV-Monotyp durch DN Eisyacht ersetzt. Das ist ein leichtes Segelboot, das für eine Person geeignet ist. Es ist einfach im Bau und Transport, was wichtig ist, wenn man  neue Segelgebiete sucht. Unten einige technische Daten der heute international populärsten Klasse:</p>
<p>Der Schwenzaitsee hat nach dem Krieg deutlich an Ansehen  verloren. Die Segelregatten hat man hier jedoch bis in die 60-er Jahre organisiert.</p>
<p>Eine Rückkehr im großen Still</p>
<p>Im Jahre 2003 &#8211; 30 Jahre nach der letzten Eissegelregatta wollte die Węgorzewskie Towarzystwo Ludowe (Angerburger Volksverein) die Klasse XV-Monotyp reaktivieren und eine Regatta organisieren. Auch Fritz Schwarz, ein Eissegler, der in Kal (Kehlen) auf die Welt kam, und nach langer Abwesenheit in alte Heimat zurückkehrte, konnte nicht verstehen, warum ein so einwandfreies Seegebiet leer ist und keine sportlichen Wettbewerbe organisiert werden. Zusammen mit dem Angerburger Volksverein hat er die erste Eissegelregatta nach 30 Jahren veranstaltet. Fritz Schwarz, selbst ein Segler hat seine eigenen Pokale als Preise gestiftet. Es starteten Eisyachten der Monotyp- und DN- Klasse. Seit dieser Zeit finden sie jedes Jahr statt. Auch im Februar 2005 konnte man die Segler und ihre schöne Eissegelboote in Masuren wieder bewundern.</p>
<p>Mach es mit!</p>
<p>Man muss kein Superman sein (obwohl Stärke bestimmt nicht schadet), um Eissegler zu werden. Das lernt sich ziemlich schnell und einfach. Der Eisyacht der Monotyp – Klasse kostet 150 Złotys pro Tag und der DN Klasse 100 Złotys. Es werden hier auch Kurse für Segler und Steuermann organisiert. Die Kurskosten betragen 500 Złotys. Auch der Weg zur Welt der Profis steht offen. Nach ein paar Jahren kann man schon an ersten Meisterschaften teilnehmen. Die Saison dauert hier 3 Monate von Januar bis März.</p>
<p>Tauchen</p>
<p>Ich kann schon erstaunte Leser sehen, die sich wundern, warum wir hier unter Winterattraktionen das Tauchen erwähnen. Gleich nennen wir aber einen wichtigen Grund dafür. Das Wasser in den masurischen Seen ist in dieser Jahreszeit sehr durchsichtig, weil keine Algen die Sicht trüben. Man kann ohne weiteres die Unterwasserwelt bis ca. 10-12 Meter Tiefe beobachten. Als für das Tauchen am Besten geeignet gilt der Mauer See. Um genauer zu sein, sein nördlicher Teil in der Nähe des Dorfes Przystań/Pristanien. Sogar im Sommer reicht hier die Sichtweite bis zu 7 Meter, was für masurische Verhältnisse schon als gutes Ergebnis gelten kann. Die Tiefe des Gewässers erreicht 40 Meter. An den seichten Stellen im See kann man Hechte, Barsche und sogar manchmal Aale  bewundern.  Auf dem Seegrund wurde eine spezielle Hindernisbahn errichtet. Sie besteht aus Metall, Holz und Reifen, die  zusammen eine Wasserstrecke besonderer Art bilden.</p>
<p>Masurische Titanic<br />
Als Hauptattraktion dieses Gewässers gilt ein auf 33 Meter Tiefe versunkenes Schiff namens Arabella. Dieser aus Stahl gebaute 12 Meter lange Zweimaster mit einem hölzernen Bugspriet macht, wie Taucher bestätigen, einen großen Eindruck. Ursprünglich sollte er als englischer Landungskutter im 2.Weltkrieg dienen. Nach dem Krieg fuhr er in Masuren. 1939 kam die Entscheidung, ihn zu verschrotten. Die Matrosen der Weißen Flotte und die Taucher aus Lötzen nutzten diese Gelegenheit, um ihren Traum von einem masurischen Wrack zu verwirklichen und versenkten das Schiff.  Jetzt wartet es ruhig auf dem Seegrund auf die neuen „Entdecker“</p>
<p>Angelsport</p>
<p>Eis bedeckt die masurischen Seen anfangs Dezember und bleibt manchmal bis Ende April. Das bietet natürlich gute Bedingungen für Angelfischerei. Die meisten Angler die es einmal im Winter versucht haben, bleiben ihrem Hobby jahrelang treu.</p>
<p>Beim Eisangeln ist die Kleidung sehr wichtig. Auf dem gefrorenen See ist es oft sehr kalt und windig. Am besten ist, mehrere Kleidungsschichten anzuziehen. Das ermöglicht jedem sich an wechselhafte Wetterbedingungen anzupassen. Was wir tragen sollte auch nicht zu eng sein, damit wir uns normal bewegen können. Die moderne warme, leichte und wasserfeste Outdoor &#8211; Kleidung, die man heute kaufen kann, ist dafür am Besten geeignet.</p>
<p>Es sollte dabei nicht vergessen werden, dass man laut den Vorschriften nur mit einer Angel fischen darf. Verboten ist es auch, tote oder lebendige Fische als Köder zu verwenden. Der Durchmesser von einem Eisloch darf nicht größer als 20 cm sein. Zwischen den Eislöchern muss eine Entfernung von mindestens 1 m und zwischen 2 Anglern mindestens 10 m eingehalten werden. Die Eisschicht sollte laut den Empfehlungen mindestens 10 cm dick sein. Man muss die gefangenen Fische gleich nach dem Fang töten. Verboten ist es auch, in der Nacht zu angeln.</p>
<p>Neben den von uns vorgestellten Attraktionen gibt es hier eine ganze Reihe von unterschiedlichen Unterhaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Skifahren oder gemeinsame Schlittenfahrten mit Lagerfeuer. Es lohnt sich auf jedem Fall, Masuren im Winter zu entdecken! Diejenigen, die das einmal gemacht haben, kehren immer wieder zurück.</p>
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		<title>Bigos nach Jägerart</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 23:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochrezepten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Beschreibung: Den Speck und das Fleisch in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und feinhacken. Den Weißkohl putzen, waschen und die Blätter in nicht zu kleine Stücke reißen. Die Pilze putzen, waschen, große Pilze halbieren. Die Knoblauchzehen schälen. Den Speck ausbraten, die Fleisch- und die Zwiebelwürfel zugeben und unter Rühren von allen Seiten kräftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/bigos.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-29" title="bigos" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/bigos-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Den Speck und das Fleisch in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und feinhacken.<br />
Den Weißkohl putzen, waschen und die Blätter in nicht zu kleine Stücke reißen.<br />
Die Pilze putzen, waschen, große Pilze halbieren. Die Knoblauchzehen schälen. Den Speck ausbraten, die Fleisch- und die Zwiebelwürfel zugeben und unter Rühren von allen Seiten kräftig anbraten.<br />
Das Sauerkraut, den Weißkohl, die Pilze, das Lorbeerblatt, den Kümmel, den Thymian, das Tomatenmark und den Weißwein unter den Eintopf mischen.<br />
Den Knoblauch durch die Presse dazudrücken. Gegebenenfalls so viel Wasser hinzufügen, dass alle Zutaten knapp von Flüssigkeit bedeckt sind. Den Eintopf zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 1 Stunde und 10 Minuten garen, dann abschmecken.</p>
<p>Zutaten:<br />
400 g Weißkohl<br />
800 g Sauerkraut<br />
100 g durchwachsener Speck<br />
400 g Schweineschlegel<br />
400 g Rinderbrust<br />
2 Zwiebeln<br />
300 g Pfifferlinge oder andere Pilze<br />
2 Knoblauchzehen<br />
1 Lorbeerblatt<br />
1 Teel. Kümmel<br />
1 Prise getrockneter Thymian<br />
3 Eßl. Tomatenmark<br />
1/4 trockener Weißwein<br />
Salz, Weißer Pfeffer, Zucker</p>
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				<a target="_parent" href="http://zeitung.pl/eissegeln/" title="Read: Eissegeln"><img width="50" height="50" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2011/12/Eissegeln-50x50.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Berlin, Müggelsee, Eissegeln" title="Berlin, Müggelsee, Eissegeln" /></a>
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