<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zeitung.pl</title>
	<atom:link href="http://zeitung.pl/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://zeitung.pl</link>
	<description>Freie Stimme Polens</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 12:03:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Meldungen der deutschsprachigen Presse über den Flugzeugabsturz in Smolensk vom 10.04.2010</title>
		<link>http://zeitung.pl/meldungen-der-deutschsprachigen-presse-uber-den-flugzeugabsturz-in-smolensk-vom-10-04-2010/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/meldungen-der-deutschsprachigen-presse-uber-den-flugzeugabsturz-in-smolensk-vom-10-04-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 21:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Smolensk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=547</guid>
		<description><![CDATA[Die Berichterstattung deutschsprachiger Medien bezüglich des Flugzeugabsturzes in Smolensk ist vielfältig. Festgehalten werden kann, dass sie sicherlich nicht das Informationsspektrum der polnischen Medienlandschaft zu diesem Ereignis abdeckt, dies jedoch auch nicht die primäre Aufgabe der deutschsprachigen Presse sein kann und soll. Vielmehr werden die Nachrichten gefiltert und dem deutschsprachigen Publikum präsentiert. Da die Medienlandschaft Polens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-548 aligncenter" title="suddeutsche zeitung" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/04/000c094b_medium.jpeg" alt="" width="362" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Berichterstattung deutschsprachiger Medien bezüglich des Flugzeugabsturzes in Smolensk ist vielfältig. Festgehalten werden kann, dass sie sicherlich nicht das Informationsspektrum der polnischen Medienlandschaft zu diesem Ereignis abdeckt, dies jedoch auch nicht die primäre Aufgabe der deutschsprachigen Presse sein kann und soll. Vielmehr werden die Nachrichten gefiltert und dem deutschsprachigen Publikum präsentiert. Da die Medienlandschaft Polens und die polnische Berichterstattung sich bezüglich einer Information, geschweige denn einer Schlussfolgerung, nicht konvergent verhalten, ist das Herausfiltern von wahren Informationen eine schwere Aufgabe, zumal die auflagenstärksten polnischen Zeitungen eine neutrale Berichterstattung missen lassen. Zwangsläufig finden Fehlinformationen ihren Weg in die deutsche und internationale Presse:</p>
<p style="text-align: justify;">Tageschau.de berichtet am 10.04.2010, Tag des Absturzes, folgendes<em>: „Er [der Pilot] habe sich trotzdem für eine Landung entschieden. Nach mehreren vergeblichen Landeversuchen habe die Maschine dann mit den Tragflächen die Baumspitzen berührt.“ </em></p>
<p style="text-align: justify;">Am Tag des Absturzes kursierten Informationen, die von mehreren Landeversuche des Flugzeugs sprachen. Tatsächlich gab es keinen einzigen Ladeversuch, da das Flugzeug noch vor einem solchen abgestürzt ist. Erst in späteren Ermittlungen wurde bekannt, dass das Kommando „odchodzimy“ („wir verlassen“ / „wir gehen weg“) vom ersten Piloten erteilt und kurze Zeit später vom zweiten Piloten bestätigt wurde. Während dieses Kommandos ist keine Unruhe der Piloten zu bemerken. Das Manöver konnte nicht zu Ende gebracht werden, da die Maschine wenige Sekunden später abstürzte. Die Fehlinformation von vier Landeversuchen suggeriert hingegen Fehlentscheidungen und Uneinsichtigkeit der Besatzung, womit eine Schuld der Piloten nahegelegt wird. Da diese Information aktuell war und bereits wenige Stunden nach dem Absturz weltweit in den Medien aufgetaucht ist, hatte sie weitreichende Folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das Szenario Präsident Lech Kaczynski und ranghohe Passagiere hätte Druck ausgeübt kursierte in den Medien sowohl am Unglückstag als auch danach. Diese Version wurde von der russischen Untersuchungsbehörde (MAK) mit der Vorsitzenden Anodina aufgegriffen und fortentwickelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Tageschau.de (12.01.2011): <em>„Auch die &#8220;erwartete negative Reaktion des wichtigsten Passagiers&#8221; auf eine mögliche Umleitung auf einen anderen Flughafen habe zur Entscheidung für einen Landeversuch beigetragen, sagte Anodina. Dabei wurde der damalige polnische Präsident Lech Kaczynski, der bei dem Unglück starb, nicht namentlich genannt. Doch bereits kurz nach dem Unglück am 10. April vergangenen Jahres war darüber spekuliert worden, ob Kaczynski den Piloten persönlich zum Landeanflug gedrängt hatte.“ &#8230; „Die Anwesenheit des Luftwaffenchefs und des Protokollchefs im Cockpit habe psychologischen Druck auf die Besatzung ausgeübt und zur Entscheidung des Piloten beigetragen“ … „Dass der Luftwaffenchef (Genaral B</em><em>ł</em><em>asik) und der Protokollchef im Cockpit aufgetaucht waren, belegten aber bereits die Aufzeichnungen der Flugschreiber“ … „Bei Luftwaffenchef Blasik wiesen die russischen Ermittler laut Anodina einen Alkoholgehalt von 0,6 Promille im Blut nach.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Erst im Frühjahr 2012 konnten polnische Ermittler beweisen, dass auf den Flugschreibern die Stimme Genaral Błasik nicht (!) zu hören ist. Genaral Błasiks Körper wurde zudem in einem anderen Sektor der Absturzstelle gefunden als das Cockpit. Somit existieren keine Beweise für einen Kontakt zwischen dem Luftwaffenchef und den Piloten während des Fluges. Kritiker sehen im MAK-Bericht eine sehr lückenhafte Untersuchung, die letztlich den Absturz auf Faktoren zurückführt (psychische Drucksituation der Piloten), die mit Beweisen nicht belegt werden können, jedoch als Hauptabsturzursache gelten. Weiterhin dienen die Angabe des Alkoholgehalts im Blut des Luftwaffenchefs einzig der Popularisierung der These eines unkontrollierten, chaotischen Fluges. Sie macht außerdem die Geschichte eines druckausübenden Generals glaubwürdiger. Ihr Sensationsgrad untermauert die zuvor beschriebene Absturzursache (Pilotenfehler, Fehlverhalten der Delegation, Druck durch den ersten Passagier), während gleichzeitig die Unzulänglichkeiten des Berichtes (keine Untersuchung des beschädigten Flügels, keine Rekonstruktion des Flugzeugs, …) aus dem Fokus der Weltöffentlichkeit rücken.</p>
<p style="text-align: justify;">Als eine offizielle Version der Absturzursache kann der MAK-Bericht folglich nicht anerkannt werden. Anmerkungen der polnischen Seite an die MAK wurden ignoriert. Vor der polnischen Parlamentswahl erschien mit einer mehrmonatigen Verspätung der polnische Bericht („Miller-Bericht“) zur Absturzursache. Auch diesem Bericht wird mangelnde Authentizität vorgeworfen, da u.a. keine Untersuchungen am Flugzeugwrack durchgeführt wurden (dieses liegt bis heute in Smolensk), keine wissenschaftliche Vertreter den Bericht verantworten, die originale Black-Box nicht zur Verfügung stand und der Vorsitzende Miller „Richter in eigener Sache“ ist und nicht ausgeschlossen werden kann, dass er den Bericht im Bewusstsein der bevorstehenden Wahlen verfassen ließ. Schließlich war Miller zu dem Zeitpunkt ein Mitglied der Regierungspartei und verantwortlich für das BOR, das für die Sicherheit ranghoher Politiker sorgt, jedoch im Smolensk-Flughafen nicht (!) vertreten war.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Zwickmühle aus einerseits verfälschten und andererseits unvollständigen subjektiven Berichten stellt die polnische Gesellschaft in eine ungewisse Lage. Jeder Aussage zu dem Flugzeugabsturz fehlt es an gesicherter Grundlage. Somit kann auch jede Aussage als Teil einer Verschwörungstheorie gelten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Versuch seitens der polnischen Opposition (PiS, SP) eine internationale Kommission für die Untersuchung des Absturzes zu gründen, wird von der Regierung als politische Aktion und Emotionalisierung der Bevölkerung gewertet, obwohl die polnische Bevölkerung mehrheitlich eine Aufarbeitung des Unglücks fordert. Bisher fehlt ein objektiver Bericht und ein solcher kann nur von unabhängigen Personen erstellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">derStandard.at (28.03.2012): <em>„Von Anfang an kursierten aber auch Verschwörungstheorien, der Absturz sei in Wahrheit ein Attentat gewesen.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Erst kürzlich wurde der Antrag der Opposition, das Flugzeugwrack nach Polen zurückzuführen von der Regierungspartei scharf kritisiert und abgelehnt. Der Grund war, „die Opposition wolle das Land spalten“ und „nutzt das Unglück für politische Ziele“. PiS Abgeordnete weisen darauf hin, dass mit dem Ablehnen des Antrags die PO und der amtierende Regierungschef Tusk eine internationale oder sogar unabhängige polnische Untersuchung fürchten, jegliche Untersuchungen blocken und sich ihrer Verantwortung entziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige deutschsprachige Medien erkennen diese Stagnation in der Aufarbeitung des Flugzeugabsturzes an und sehen eine Gefahr für die Entwicklung der Beziehung des ohnehin brüchigen polnisch-russischen Verhältnisses.</p>
<p style="text-align: justify;">Süddeutsche Zeitung (17.04.2011): <em>„Die offenkundige Manipulationen der russischen Kommission, die den Absturz der polnischen Präsidentenmaschine zu untersuchen hatte, haben die Beziehungen erheblich eingetrübt.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Eine internationale Untersuchung ist heute nötiger als vor zwei Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;" align="CENTER"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/meldungen-der-deutschsprachigen-presse-uber-den-flugzeugabsturz-in-smolensk-vom-10-04-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kommunistische Verbrecher leben in Ruhe und Wohlstand</title>
		<link>http://zeitung.pl/kommunistische-verbrecher-leben-in-ruhe-und-wohlstand/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/kommunistische-verbrecher-leben-in-ruhe-und-wohlstand/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 21:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunistische Verbrecher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=542</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem II. Weltkrieg haben die kommunistischen Gräueltäter in Polen mehrere Tausende Opfer ermordet . Aus den Unterlagen geht hervor, dass der kommunistische Herrschaftsapparat mehr polnische Patrioten  als deutsche Kriegsverbrecher getötet hat. Insgesamt haben 5 Mio. Menschen  unter den Repressalien des totalitären  Regimes gelitten. Die Opfer wurden erschossen, geschlagen, verletzt und gefoltert . Viele Personen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img class="size-full wp-image-543 aligncenter" title="prokuratura" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/04/prokuratura.png" alt="" width="530" height="530" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem II. Weltkrieg haben die kommunistischen Gräueltäter in Polen mehrere Tausende Opfer ermordet . Aus den Unterlagen geht hervor, dass der kommunistische Herrschaftsapparat mehr polnische Patrioten  als deutsche Kriegsverbrecher getötet hat. Insgesamt haben 5 Mio. Menschen  unter den Repressalien des totalitären  Regimes gelitten. Die Opfer wurden erschossen, geschlagen, verletzt und gefoltert . Viele Personen blieben jahrelang im Gefängnis oder wurden in die Sowjetunion verschleppt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dafür verantwortlichen Gräueltäter: Richter, Ermittler und Staatsanwälte misshandelten ihre Opfer mit vielen raffinierten Methoden: den Häftlingen wurde tagelang Schlaf verwehrt, man hat ihnen Fingernägel rausgerissen, Rippen gebrochen und schwere nachhaltige gesundheitliche Schäden herbeigeführt. In vielen Fällen wurden die Menschen in finsteren Ecken der Gefängnisse heimlich ermordet .Oft erfolgte die Hinrichtung nach einem inszenierten Strafprozess, wobei das Todesurteil bereits vor der Scheinverhandlung fest stand.</p>
<p style="text-align: justify;" dir="ltr">Welches Schicksal erlangte die kommunistischen Henker in freiem Polen nach 1989?</p>
<p style="text-align: justify;" dir="ltr">Kein Haar wurde ihnen gekrümmt. Die 80 bis 90- jährigen Verbrecher leben immer noch unbehelligt in ihren Dienstwohnungen und erhalten hohe Renten. Die neuen Machthaber und deren gehorsame Diener in den Medien schützen sie vor der angeblichen „ hasserfüllten Hexenverfolgung”. Nur in den Jahren 1990 bis 2000 verstarben etwa 150 Richter und Staatsanwälte , an  deren Händen Blut von so vielen Opfern klebte. Dazu kommen noch hunderte von Staatsicherheitsagenten, Ermittler, Milizionäre, die jahrelang die polnischen Partisanen , die von 1945 bis 1963 von den Wäldern aus den verzweifelten Kampf gegen sowjetische Besatzer und deren polnische Statthalter geführt haben, verfolgten und töteten. Die Opfer des kommunistischen Herrschaftsapparates warteten vergeblich auf die Gerechtigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Zeit wagen die vielerorts in Europa als vorbildliche Demokraten gefeierten  „ pol- nischen” Machthaber und deren mediale Handlanger die wahren Opfer des Kommunismus und diejenigen, die gerechte Abrechnung mit der Vergangenheit verlangen, in der Öffentlichkeit  als finstere , hasserfüllte und intolerante Faschisten und nach Vergeltung durstende Fanatiker darzustellen. Dieses postsowjetische Interessenarrangement gefällt leider nicht nur den Regierungskreisen in Moskau, sondern auch in Berlin. Solange die Brüder Kaczyński an der Macht blieben, herrschte unter den Postkommunisten pure Angst . Nach der Katastrophe in Smolensk durften die 50 noch lebenden Henker der Stalin- Ära wieder erleichtert aufatmen. Alles deutet darauf hin, dass sie für ihre Verbrechen von keiner irdischen Instanz mehr zur Rechenschaft gezogen werden.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/kommunistische-verbrecher-leben-in-ruhe-und-wohlstand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftler: Es gab zwei Explosionen in Smolensk</title>
		<link>http://zeitung.pl/wissenschaftler-es-gab-zwei-explosionen-in-smolensk/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/wissenschaftler-es-gab-zwei-explosionen-in-smolensk/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Attentat in Smolensk]]></category>
		<category><![CDATA[Explosionen in Smolensk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=520</guid>
		<description><![CDATA[Die Ursache der Smolensk Katastrophe waren zwei Explosionen, die sich vor dem Kontakt der Maschine Tu-154 mit der Erde ereigneten – erläutert der amerikanische Wissenschaftler Dr. Kazimierz Nowaczyk während der öffentlichen Anhörung im Europäischen Parlament in Brüssel. Kazimierz Nowaczyk ist Doktor der Physik. Er arbeitet gegenwärtig in der Universität von Maryland (USA). Seine Worte über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Ursache der Smolensk Katastrophe waren zwei Explosionen, die sich vor dem Kontakt der Maschine Tu-154 mit der Erde ereigneten – erläutert der amerikanische Wissenschaftler Dr. Kazimierz Nowaczyk während der öffentlichen Anhörung im Europäischen Parlament in Brüssel. Kazimierz Nowaczyk ist Doktor der Physik. Er arbeitet gegenwärtig in der Universität von Maryland (USA). Seine Worte über die Explosionen sprach er im Europaparlament, wo heute eine weitere öffentliche Anhörung zum Thema der Smolensk Katastrophe mit Vertretern der Familien der Opfer, Politikern sowie Experten der Gruppe um Antoni Macierewicz stattfindet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_522" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-522" title="smolensk1" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/04/smolensk1.jpg" alt="" width="560" height="373" /><p class="wp-caption-text">Bis heute befinden sich die Reste von dem Flugzeugwrack in Russland</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der größte Skandal nach dem 2. Weltkrieg</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu Beginn der Anhörung stellte der Vorsitzende der PiS in der Fraktion der ECR, Prof. Ryszard Legutko, im Europäischem Parlament fest, dass die Untersuchung bezüglich der Smolensk Katastrophe der „größte Skandal innerhalb der Luftfahrt seit dem Ende des 2. Weltkrieges“ ist.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir trafen uns vor über 10 Monaten und seit dieser Zeit ist viel passiert. Meiner Meinung nach kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Zweifel (bzgl. der Smolensk Katastrophe) nicht nur nicht gelöst wurden, sondern noch größer werden“, sagte Legutko.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Anhörung über die Smolensk Katastrophe im Europaparlament fand vor über einem Jahr statt. Beim heutigen Treffen nahmen u.a. die Tochter des Präsidentenpaares, Marta Kaczyńska, die Witwe des verstorbenen Przemysław Gosiewski, Beata Gosiewska, die Witwe des verstorbenen Chefs des IPN Janusz Kurtyka, [Instytut Pamię<br />
i Narodowej – Institut für Nationales Gedenke – eine staatliche, historisch-wissenschaftliche Einrichtung] Zusanna Kurtyka, der Vater des Navigators der Tu-154 Mieczysław Ziętek, der Bruder des verstorbenen Stefan Melak, Andrzej Melak, die Witwe von Tomasz Merta, Magdalena Merta, und die Tochter des Ombudsmanns für Bürgerrechte Janusz Kochanowski, Marta Kochanowska teil. Es waren auch Experte aus der Gruppe um Macierewicz anwesend: Prof. Wiesław Binienda, Dr. Kazimierz Nowaczyk aus den USA als auch Macierewicz selbst. Desweiteren nahmen auch Ryszard Czarnecki und Tomasz Poręba, Europarlamentarier der PiS, am Treffen teil.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Macierewicz: Es wurden unanfechtbare Beweise zusammengetragen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Es ist Zeit unser Wissen darüber zusammenzufassen, wie es zu dieser Katastrophe kam, wer für diese in der Weltgeschichte beispiellose Sterben der Staatsführung eines der größten europäischen Volkes verantwortlich ist“, sagte zu Beginn seiner Rede Antoni Macierewicz. Er wies darauf hin, dass auf polnischer Seite u.a. die Führung des Regierungsschutzbüros [pol. Biuro Ochrony Rządu, BOR] und der Außenminister Radosław Sikorski die Verantwortung tragen. Der PiS Abgeordnete erinnerte auch an die bei WikiLeaks veröffentlichten Depesche, die die russische Führung als Täter der Tragödie vom 10. April 2010 aufzeigt. Die Tatsache der russischen Verantwortung beweisen auch, stellt Macierewicz fest, die polnischen Bemerkungen zum MAK Bericht (russischer Untersuchungsbericht der Katastrophe) sowie der Bericht von Oberst Milanowski direkt nach der Katastrophe, der auf der Aufnahme von Klich besprochen wird.</p>
<p><center><strong>Zerstörung vom Flugzeug ein Tag danach. Video mit englischen Untertitel:<br />
</strong><center></center></center><center><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ZWzzqDHXpOk" frameborder="0" width="604" height="350"></iframe></center></p>
<p style="text-align: justify;">Antoni Macierewicz sagte: „Im Laufe des letzten Jahres wurden Beweise zusammengetragen, die unangefochten bestätigen, dass im Cockpit der Tu-154 während des gesamten Fluges die Stimme von General Błasik nicht vernommen wurde und dass seine Anwesenheit im Cockpit überhaupt nicht festgestellt wurde (zuvor kursierten Anschuldigungen General Błasik hätte Druck auf die Piloten ausgeübt Anm. d. red.). Enthalten ist dies in der Expertise des IES in Krakau, die in Polen vor vier Monaten veröffentlich wurde. Der Körper des General Błasik wurde im Sektor Nr. 1 gefunden, d.h. ca. 20 m vom Cockpit entfernt, welches im Sektor Nr. 2 gefunden wurde. Gemäß dieser Expertise wurde überhaupt kein Geräusch eines Zusammenstoßes mit einem Baum vernommen (der Zusammenstoß galt als Absturzursache Anm. d. red.). In dem Moment, in dem die russische Seite gemäß ihrer Interpretation einen Zusammenstoß zwischen der Tragfläche und dem Baum vernimmt, bemerkt das IES Geräusche von bewegten Gegenständen und ein nicht identifiziertes Geräusch, welches noch vor dem angeblichen Zusammenstoß anfing und später endet. Um es kurz zu sagen, es gab keinen Zusammenstoß zwischen der Tragfläche und dem Baum. Desweiteren folgt aus den Untersuchungen Prof. Biniendas eindeutig, dass der Baum vom Flügel durchtrennt werden würde und der Flügel aus Sicht der Tragfähigkeit unangetastet bliebe, falls es überhaupt zu einem Zusammenstoß des Baums mit der Tragfläche käme.“</p>
<p style="text-align: justify;">Macierewicz unterstreicht auch, dass „die lotrechte Trajektorie des Flugzeugs, die durch die Daten der Systeme TAWS und FMS vorliegen, bis zu der Stelle, an der die Birke wächst, nicht unter 20 m sank. Das Flugzeug hat nicht gegen den Baum fliegen können, jedoch wird eben das im russischen Bericht als Unglücksursache dargestellt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Als nächstes fügt der Abgeordnete hinzu, dass „bereits eine Stunde nach der Katastrophe, als die Unglückstelle und die Körper überhaupt noch nicht untersucht wurden, die russische Seite bereits festgestellt hat, dass alle Passagiere tot sind und schickte alle ankommenden Ärztegruppen zurück.“<br />
Der Vorsitzende der parlamentarischen Gruppe zum Thema Smolensk verlas ebenfalls die Aufnahme einer dramatischen Mailbox-Nachricht der Ehefrau des Abgeordneten Leszek Deptuła, der bei der Katastrophe ums Leben gekommen ist. Es handelte sich um das Telefonat, welches Deptuła wahrscheinlich während des Absturzes aus der Maschine tätigte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wissenschaftler: Es gab zwei Explosionen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach Macierewicz sprachen Dr. Kazimierz Nowaczyk, der preisgab, dass die Absturzursache zwei Explosionen waren, und Prof. Wiesław Binienda – Dekan an der Fakultät für Ingenieurswissenschaften an der Universität Akron und Mitglied einer Expertengruppe zur Untersuchung von Flugkatastrophen der NASA, FAA und Boeing. Auch Dr. Marek Czachor von der Technischen Universität Danzig ist aufgetreten. Das erste mal wurden einer großen Öffentlichkeit die Analysen von Dr. Grzegorz Szuladziński aus Australien präsentiert. Er ist Mitglied des australischen Ingenieursinstituts (Strukturmechanische-Abteilung), des amerikanischen Vereins der Ingenieure/Mechaniker und des amerikanischen Vereins der Landingenieure.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus den neusten durchgeführten Untersuchungen sowohl im In- als auch im Ausland geht eindeutig hervor, dass das Flugzeug nicht mit dem Baum kollidieren konnte (selbst wenn, so hätte es nicht den Flügel verloren) und dass die Absturzursache zwei Explosionen waren, die sich noch vor dem Auftreffen des Flugzeugs mit dem Boden ereigneten. Eine erfolgte nahe der Mitte des linken Flügels, was zum Durchtrennen der Tragfläche führte.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Expertisen bestätigen, dass es in der Luft zur Katastrophe kam, infolge von bewussten Handlungen außenstehender Personen“, sagte Antoni Macierewicz.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der Anhörung bewies Dr. Kazimierz Nowaczyk von der Universität Maryland, dass das Flugzeug nicht nach links in Richtung der Birke fliegen konnte, an der es zerschlagen sei. „Eine solche Neigung hätte Einfluss auf einen Richtungswechsel (…). Die Untersuchungen des Flugzeugs durch die MAK [rus.; Internationales Flug Komitee] und andere Institutionen sprechen von einer Linksneigung des Flugzeugs, die jedoch nicht mit seinen technischen und aerodynamischen Eigenschaften übereinstimmt“, sagte Nowaczyk. Seiner Meinung nach, war eine Explosion an Bord der Maschine noch vor dem Bodenkontakt eine mögliche Ursache für die Katastrophe. „Das ist eine Hypothese, die am besten durch eine Untersuchung des Flugzeugwracks und eine Autopsie aller Körper überprüft werden kann. Es ist bisher die einzige Hypothese, die die Konstellation des zerschlagenen Flugzeugs erklären würde“, sagte er den Journalisten. Im europäischen Parlament erklärte er weiter, dass das Landen „bei einem solchen Anflugwinkel in keinem Fall zu einer derartigen Zerschlagung des Flugzeugs führen kann“.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Analyse unterstützte Prof. Binienda. Biniendas Meinung nach, ist es unmöglich, dass ein so großer Flügelteil, nach einem Zusammenstoß mit einer Birke abfällt. Vielmehr hätte die Birke von der Tragfläche durchtrennen werden müssen. „Ein kleiner Schaden an der Tragfläche hätte keinen Einfluss auf das Flugverhalten des gesamten Flugzeugs“, sagte Binienda, während der Präsentation einer Computersimulation.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraufhin bewertete die Juristin Maria Szonert-Binienda, dass der „verunstaltete Prozess“ der Untersuchung der Smolensk Katastrophe zu falschen Schlussfolgerungen geführt hat. „Die politische Entscheidung des Nichtbeschuldigens der russischen Seite führte zur Akzeptierung der Version eines Pilotenfehlers und schloss damit andere mögliche Szenarien wie technische Fehler und terroristisch Angriffe aus“, sagte Szonert-Binienda.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wissenschaftler verwiesen auf spezifische Verformungen von Flugzeugelementen, die nicht durch Ereignisse entstehen konnten, wie sie im MAK-Bericht und im Bericht der Miller-Kommission beschrieben werden (Miller, aus der PO Partei, war der damalige Innenminister Polens. Ihm wird vorgeworfen, seiner Pflicht nicht nachgekommen zu sein, da ihm das Regierungsschutzbüro (BOR) untersteht, dessen Aufgabe es ist u.a. den Präsidenten, Politiker und Anlagen/Gebäude zu schützt. In Smolensk waren am 10.04.2010 keine BOR-Einheiten für den Präsidenten bereitgestellt. Das BOR hat desweiteren währende der Vorbereitungen der Visite keine Untersuchung des Flughafens in Smolensk durchgeführt. Millers Bericht geht auf diese eigenen elementaren Versäumnisse nicht ein. Der Bericht gilt weiterhin als subjektiv, nicht nur weil Miller juristisch gesehen selber ein Hauptverantwortlicher auf polnischer Seite ist, sondern auch, weil das Dokument vor den Parlamentswahlen 2011 erscheinen musste Anm. d. red.].</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jarosław Kaczyński: Das sind Fragen, die gestellt werden müssen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachfolgend wurde Jarosław Kaczyński, Vorsitzender der PiS, aus Warschau durch ein Videotelefonat verbunden. Er ist der Bruder des umgekommen Präsidenten Lech Kaczyński. Der Vorsitzende der Partei PiS sprach von einer Verfolgung derer, die nach dem 10. April die Wahrheit über die Katastrophe forderten und an die Opfer gedenken wollten.<br />
„Dieser Prozess der erzwungenen Amnesie, des Nichterinnerns dauert an. Weshalb wurde dieses in der polnischen Geschichte beispiellose Ereignis von der polnischen Regierung so behandelt?“, fragte Jarosław Kaczyński.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ehemalige Premier Jarosław Kaczyński stellte im Zusammenhang mit den Feststellungen von Dr. Nowaczyk fest: „Falls es zu Explosionen (an Bord der Tu-154M) kam, wenn diese Katastrophe immer mehr nach einem Anschlag aussieht, dann bedeutet dies eine neue Qualität der internationalen Politik. (…) Toleranz für diese spezifische neue Qualität kann sehr viele sehr viel kosten“, so Kaczyński. „Polen hat die Pflicht alles Mögliche zu tun, damit die Wahrheit über die Smolenks Katastrophe aufgedeckt wird. Das Ergründen der Wahrheit verlangt eine Antwort u.a. auf die Frage nach der Ursache der Katastrophe. Weshalb ist das Flugzeug abgestürzt, weshalb ist es in so viele Einzelteile zerschlagen, weshalb sind alle Passagiere umgekommen – das sind Fragen, die gestellt werden müssen, (…) Falls die Katastrophe so verlaufen wäre wie sie in den russischen (MAK) und auch leider in den offiziellen polnischen Berichten (Miller) beschrieben wird, kann es bei Beachtung der physikalischer Gesetze nicht zu solchen Folgen kommen“, sagte Kaczyński.</p>
<p style="text-align: justify;">Er fügte hinzu, es sollen auch die Fragen geklärt werden nach politischen Verbindungen im Zusammenhang mit der Trennung der Besuche (vor dem Unglücksflug des Präsidenten und seiner Delegation gab es einen innerpolnischen Konflikt zwischen Premierminister Tusk (PO) und Präsident Kaczyński bezüglich des Gedenkens an das Katyn-Massaker. Tusk verhinderte eine gemeinsame Feier mit dem Präsidenten und nahm die Einladung des Ministers Putin für den 7. April 2010 an. Diese Einladung galt nur ihm, sie fand drei Tage vor dem üblichen Jahrestag, dem 10. April, statt und sollte den russlandkritischen Präsidenten Kaczyński abhalten nach Katyn zu kommen Anm. d. red.), dem Verhalten der damaligen – und heutigen – polnischen Regierung, das Verhalten des russischen Botschafters in Warschau (…) dazu zählen aus Sicht der gängigen diplomatischen Regeln skandalöse Vorgehen, ein Verhalten das gegen das Oberhaupt des polnischen Staates gerichtet war und auf das das Außenministerium Polens in keiner Weise reagiert hat.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich würde gerne erfahren, weshalb der Außenminister Polens bereits kurz nach 9 Uhr (…) wusste, dass alle Passagiere umgekommen sind. Woher wusste er das? Bereits wenige Minuten nach dem Ereignis wusste er, dass die Katastrophe ein Pilotenfehler war. Woher konnte er das wissen?“, fragte Jarosław Kaczyński (der Außenminister Sikorski teilte Jarosław Kaczyński kaum eine Stunde nach dem Absturz mit, dass es zum Unglück kam, dass es ein Pilotenfehler war und dass es keine Überlebenden gibt Anm. d. red.).</p>
<p style="text-align: justify;">„Weshalb wurde die Untersuchung der Katastrophe der russischen Seite überlassen und warum wurde die Autopsie der Leichen nicht in Polen durchgeführt? Schließlich ist das unsere grundlegende Verpflichtung“, sagte der Vorsitzende der PiS.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vorsitzende sprach auch über das Gedanken an die Opfer der Smolensk Katastrophe. „Die hier (Europa Parlament) anwesenden, die die polnischen Umstände nicht kennen, d.h. die Mehrheit der Anwesenden, weiß nicht, oder kann es sich nicht vorstellen, dass in Polen ein Kampf geführt wird, um nicht an die Opfer der Katastrophe, darunter auch den Präsidenten der Republik Polen, der im Dienst umgekommen ist, zu gedenken“, sagte Kaczynski.</p>
<p style="text-align: justify;">Er fügte hinzu, dass es in Warschau keine einzige Tafel gibt oder ein Denkmal, welches an Präsident Kaczynski „in irgendeiner Weise erinnern würde“.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vorsitzene der PiS sprach auch über die Vorbereitungen zum zweiten Jahrestag der Smolensk Katastrophe. „Es ist wichtig zu wissen, dass während unserer Vorbereitungen zum zweiten Jahrestag alles getan wird, um es uns zu erschweren. Mit verschiedenen administrativen Hacken wird das Anbringen von entsprechenden technischen Hilfsmitteln verhindert, die nötig sind, um den Jahrestag angemessen durchzuführen“, warf Jarosław Kaczyński vor.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich möchte mein Appell an die Abgeordneten des Europa Parlaments richten, aber durch sie auch an die Regierungen der Länder der EU, damit sie dieses Thema betrachten. Falls wir in einer Organisation sind, die eine enge Mitarbeit schafft, dann ist diese Angelegenheit nicht nur ein reines polnisches Thema“, unterstricht der Vorsitzende der PiS.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Appell von Marta Kaczyńska – Die Briten sind beeindruckt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Über ein Videotelefonat wurde Prof. Michael Baden verbunden, ein weltberühmter Gerichtspathologe, dem das Untersuchen der Opferleichen der Katastrophe nicht erlaubt wurde (die Regierung hat Prof. Baden die Teilnahme trotz ausdrücklichem Wunsch der Familien untersagt Anm. d. red.).</p>
<p style="text-align: justify;">Über die Desinformation und Versäumnisse in den Untersuchungen sprach ebenfalls u.a. Zusanna Kurtyka und Ewa Błasik. Die Tochter des verstorbenen Präsidentenpaares, Marta Kaczyńska, beschrieb die Fehler und die Manipulationen der Miller Kommission, der Staatsanwaltschaft und des polnischen Vertreters bei der MAK, Edmund Klich. Sie erinnerte auch an die die polnische Besatzung diffamierenden Aussagen Bronisław Komorowskis (heutiger polnischer Präsident, ehemaliger PO Politiker) und den Lügen Ewa Kopaczs (ebenfalls PO) bezüglich der Beweissicherung am Unglücksort und der Leichenschau (Entgegen der Darstellung Kopaczs im polnischen Parlament, nahmen keine polnischen Experten bei med. Untersuchungen teil. Entgegen der Aussagen Kopaczs war der Unglücksort nicht sorgfältig untersucht worden, da noch nach Wochen Körperteile, Dokumente und Flugzeugreste gefunden wurden Anm. d. red.). „Ich wende mich an Sie, damit Prozeduren eingeleitet werden, die dazu führen, dass eine internationale Kommission zur Untersuchung der Smolensk Katastrophe entsteht. Ich wend mich an Sie, als die Tochter meiner verstorbenen Eltern, aber auch als Bürgerin Polens und Europas“, fügte Marta Kaczyńska zum Schluss ihres Appells hinzu.</p>
<p style="text-align: justify;">„Es existieren viele Fragen bzgl. der Smolensk Katastrophe. Ich verstehe die Bedürfnisse der Familien, dass aufgedeckt wird, was wirklich passiert ist. Die Untersuchungen wurden eindeutig nicht verantwortungsbewusst durchgeführt. Es existieren Beweise dafür, dass die russischen Machthaber Schlüsselinformationen geheim hielten“, sagte in der Anhörung der Brite Martin Callanan, der Vorsitzende der konservativen Fraktion ECR.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderer Brite aus der ECR, Charles Tannock, sagte, dass ihn die während der Anhörung vorgestellte Simulation beeindruckt hat. „Ich bin kein Flugexperte aber die Flugsimulation machte einen professionellen Eindruck. (…) Es gibt offensichtliche Versäumnisse in den Schlussfolgerungen der Russen, die viele Zweifel entstehen lassen und ich befürchte sie führen zum Entstehen von Verschwörungstheorien“, sagte Tannock den Journalisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Seiner Meinung nach kann sich das demokratisch gewählte Parlament der Frage annehmen und eine internationale Untersuchung organisieren. „Das ist eine internationale Angelegenheit und es sollte ein Komitee für eine internationale Untersuchung gegründet werden, wenn sich weder die polnische Regierung noch die Russen dafür entscheiden“, fasste Tannock zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle:  <a href="http://niezalezna.pl">niezalezna.pl</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/wissenschaftler-es-gab-zwei-explosionen-in-smolensk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Polen und Ungarn vereint gegen EU &#8211; Terror</title>
		<link>http://zeitung.pl/polen-und-ungarn-vereinigt-gegen-eu-terror/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/polen-und-ungarn-vereinigt-gegen-eu-terror/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 22:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[EU Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Polen und Ungarn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=512</guid>
		<description><![CDATA[Am 15.03.2012 (Ungarischer Nationalfeiertag) wurden Polen feierlich von 250 000 Ungarn in Budapest herzlich empfangen. Polen weinen, und bedauern, dass sie sich in eigenem Land bei der TUSK Regierung nicht so frei fühlen dürfen, wie in der ungarischen Haupstadt. Die Ungarn bedanken sich bei den Polen und sagen auf polnisch Dziękujemy !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 15.03.2012 (Ungarischer Nationalfeiertag) wurden Polen feierlich von 250 000 Ungarn in Budapest herzlich empfangen. Polen weinen, und bedauern, dass sie sich in eigenem Land bei der TUSK Regierung nicht so frei fühlen dürfen, wie in der ungarischen Haupstadt. Die Ungarn bedanken sich bei den Polen und sagen auf polnisch Dziękujemy !</p>
<p><center><iframe src="http://www.youtube.com/embed/p2N5VOi48RA" frameborder="0" width="604" height="350"></iframe></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/polen-und-ungarn-vereinigt-gegen-eu-terror/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anzahl der deutschen geht deutlich zurück</title>
		<link>http://zeitung.pl/anzahl-der-deutschen-geht-deutlich-zuruck-2/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/anzahl-der-deutschen-geht-deutlich-zuruck-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 22:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Minderheit]]></category>
		<category><![CDATA[Volkszählung in Polen deutsche in Polen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=506</guid>
		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der letzten Volkszählung in Polen vermitteln ein interessantes Bild von den nationalen Minderheiten in Polen und weisen auf die nach und nach zunehmende regionale Zugehörigkeit, hauptsächlich in Schlesien und Kaschubien,hin. In Polen überwiegt entschieden die homogene Bevölkerung mit polnischem Identitätsbewusstsein. Das betrifft 35 Mio. Bürger, d.h. 91,6 % von der gesamten Einwohnerzahl, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse der letzten Volkszählung in Polen vermitteln ein interessantes Bild von den nationalen Minderheiten in Polen und weisen auf die nach und nach zunehmende regionale Zugehörigkeit, hauptsächlich in Schlesien und Kaschubien,hin. In Polen überwiegt entschieden die homogene Bevölkerung mit polnischem Identitätsbewusstsein. Das betrifft 35 Mio. Bürger, d.h. 91,6 % von der gesamten Einwohnerzahl, die sich im März 2011 auf 38,5 Mio. ( 271.000 mehr als 2002) belief.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Minderheiten in Polen</strong></p>
<p><img class="size-medium wp-image-503 aligncenter" title="mniejszości wykres" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/04/mniejszości-wykres1-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p style="text-align: justify;">Etwa 834.000 ( 2,17%) Menschen gaben neben der polnischen noch eine andere national- ethnische Zugehörigkeit an. Die Anzahl der Personen , die ausschliesslich eine andere, nicht polnische nationale Zugehörigkeit deklarierten , beträgt 554.000 ( 1,44%). Von dieser Gruppe identifizieren sich 38.000 ( 0,1%) mit zwei nicht polnischen Nationalitäten.Die Volkszählung 2011 war die erste, bei der die Einwohner Polens die Möglichkeit hatten, ihre komplexe national- ethnische Identität zum Ausdruck zu bringen. 871.000 Menschen haben davon Gebrauch gemacht.Die ermittelten Ergebnisse deuten auf das wachsende ethnische Identitätsbewusstsein regionaler Gemeinschaften hin. In den meisten Fällen ist das gleichzeitig mit deutlichem Bekenntnis.zum Polentum verbunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den zahlenstärksten Gruppen mit einer nicht polnischen national- ethnischen Identität gehören Schlesier und Kaschuben. Von den insgesamt 809.000 schlesischen Deklarationen wurde von 362.000 Menschen ( weniger als die Hälfte) als alleinige Zugehörigkeit die schlesische angegeben. Häufiger dagegen stand die schlesische Deklaration in Verbindung mit der polnischen ( 415.000) nationalen Zugehörigkeit. 228.000 Teilnehmer der Volkszählung deklarierten sich als kaschubisch, davon 212.000 als kaschubisch und polnisch. 16.000 Personen haben ausschliesslich die kaschubische Identität angegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vergleich mit der vorherigen Volkszählung ist im Jahr 2011 die Anzahl der Bürger, die ihre Zugehörigkeit zum Deutschtum bekennen, von 150.000 im Jahr 2002 auf 109.000 zurück gegangen. 48.000 Personen deklarierten die ukrainische, 47.000- die weissrusische, 16.000 &#8211; die sintische, 13.000 &#8211; die russische und 11.000 &#8211; die amerikanische Zugehörigkeit. Jeweils etwa 10.000 der Befragten deklarierten die lemkische und englische Zugehörigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der Volkszählung blieben etwa 1,94 Mio. der polnischen Staatsbürger länger als 3 Monate im Ausland. Zwei Drittel davon hielten sich im Ausland länger als 12 Monate auf. Die meisten Emigranten ( 30,2 %) leben in Grossbritanien, in Deutschland ( 21,6%), in den USA ( 11,4 %), in Irland ( 6,5%) und in Holland ( 4,6 %). Die meisten zur Zeit im Ausland lebenden polnischen Bürger stammen aus den Woiwodschaften: Niederschlesien, Schlesien und Kleinpolen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/anzahl-der-deutschen-geht-deutlich-zuruck-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftler gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit</title>
		<link>http://zeitung.pl/protest-der-wissenschaftler-gegen-die-einschrankung-der-meinungsfreiheit/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/protest-der-wissenschaftler-gegen-die-einschrankung-der-meinungsfreiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 20:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[TV TRWAM]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=473</guid>
		<description><![CDATA[In der polnischer Presse wurde folgender Brief veröffentlicht: &#8220;Die in den letzten Jahren abnehmende Objektivität in polnischen Medien hat uns dazu veranlasst, Stellung zu beziehen für einen leichten Zugang zu wahrhaftigen und grundlegenden Informationen sowie dem Recht ein Leben in Wahrheit führen zu können. Seit dem Protest der Professoren der Universität Warschau zur Verteidigung eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_474" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-474" title="wolne media" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/04/wolne-media.jpg" alt="" width="580" height="385" /><p class="wp-caption-text">Demo in Warschau</p></div>
<p style="text-align: justify;">In der polnischer Presse wurde folgender Brief veröffentlicht:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Die in den letzten Jahren abnehmende Objektivität in polnischen Medien hat uns dazu veranlasst, Stellung zu beziehen für einen leichten Zugang zu wahrhaftigen und grundlegenden Informationen sowie dem Recht ein Leben in Wahrheit führen zu können.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Seit dem Protest der Professoren der Universität Warschau zur Verteidigung eben dieser Werte, der in dem Artikel „Mission der Universität- heutige Aspekte“ („Misja uniwersytetu – aspekt dzisiejszy”), Uniwersytet Warszawski“, Nr. 1 (51), zum Ausdruck kam, ist ein Jahr vergangen. Die diskutierten Themen waren: Manipulation von Informationen, Relativierung der Wahrheit, das Angreifen der Repräsentativität von Ansichten, Aggressionen in gesellschafts-politischen Diskussionen, die zum Ausschluss unerwünschter Standpunkte und Personen führen, die Ablenkung der Aufmerksamkeit weg von Kernproblemen und Argumentationen. Diese Aspekte bleiben auch nach einem Jahr aktuell.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Jahr hat zu einer Verschlechterung der Situation geführt. Zu den deutlichsten Beispielen von Manipulation der letzten Monate, die von keinem übersehen werden konnten, zählen die TV-Übertragungen des 11. November [polnischer Nationalfeiertag Anm. d. red.], bei denen der Eindruck entsteht, dass Straßenkrawalle die gängige und einzige Art sind das Fest der Unabhängigkeit zu feiern. Wir alle haben die Art und Weise des Informierens – eigentlich des Desinformierens – über das ACTA Abkommen und die Bloßstellung und Marginalisierung der ACTA-Gegner verfolgt. In jüngster Zeit sind wir Zeugen des Ereignisses, dass <strong>dem TV-Sender Trwam* ein Sendeplatz im Digitalfernsehn verweigert wird</strong>, was ein Beweis der konsequenten Bestrebungen zur Eliminierung der Sender ist, die nicht mit dem Regierungslager verbunden sind. Mit Schweigen in den Massenmedien wird die tausendfache Demonstration in Warschau am 18.02.2012 zur Verteidigung der freien Medien und die millionenfachen schriftlichen Proteste zu Verteidigung unabhängiger Medien umgangen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Demgegenüber wollen und können wir nicht gleichgültig bleiben. Deshalb drücken wir unseren energischen Protest aus:</em></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><em>Gegen die Unterwerfung der Medien durch das Interesse der Regierung.</em></li>
<li><em>Gegen das Verbreiten von Propaganda und Manipulation in den Medien.</em></li>
<li><em>Gegen unsachgemäße Berichterstattung.</em></li>
<li><em>Gegen das Konzentrieren der Berichterstattung in Medien auf Randereignissen, bei gleichzeitigem Verschweigen von Ereignissen, die für viele Tausende, sogar Millionen, von Bedeutung sind.</em></li>
<li><em>Gegen die Ergreifung des Monopols bei der Berichterstattung.</em></li>
<li><em>Gegen die einseitige, gleichklingende Berichterstattung.</em></li>
<li><em>Gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit.</em></li>
<li><em>Gegen das Ausschließen und Eliminieren aller, die anders denken und reden.</em></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><em>Gleichzeitig drücken wir unsere Unterstützung für die Bemühungen des Senders Trwam aus, das Programm auf nicht terrestrischem Weg zu senden. Wir unterstützen diejenigen, die das Recht fordern dieses Fernsehprogramm kostenfrei zu empfangen, indem dem Sender ein Platz auf der digitalen Plattform zur Verfügung gestellt wird. Wir solidarisieren uns mit allen, für die Wahrheit, die Unabhängigkeit der Meinung, die Meinungsfreiheit und der Zugang zu grundlegenden Informationen übergeordnete Werte darstellen, um die gekämpft werden soll und die verteidigt werden müssen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Anhang:</p>
<p style="text-align: justify;">Fünf Listen mit den Unterschriften von Professoren (12), habilitierten Doktoren (13), Doktoren (40) und Magistern (4).</p>
<p style="text-align: justify;">*TV Trwam ist ein katholischer Fernsehsender, der als einziger, sehr objektiv die Faktem zum Thema Smoleńskkatastrophe darstellt. Unter anderem aus diesem Grund ist diese Wahrheit f<em>ü</em>r die Tusk Regierung sehr unangenehm. In ganzem Polen werden in letzter Zeit mehrere Demonstrationen organisiert, die Medienfreiheit fordern.</p>
<p><center><iframe src="http://www.youtube.com/embed/1-JXdrIAWTY" frameborder="0" width="604" height="350"></iframe></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/protest-der-wissenschaftler-gegen-die-einschrankung-der-meinungsfreiheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mysterienspiele in Kalwaria Zebrzydowska</title>
		<link>http://zeitung.pl/mysterienspiele-in-der-karwoche-in-kalwaria-zebrzydowska/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/mysterienspiele-in-der-karwoche-in-kalwaria-zebrzydowska/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 22:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events&Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Kalwaria Zebrzydowska]]></category>
		<category><![CDATA[Karwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Mystierienspiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=459</guid>
		<description><![CDATA[Der Begriff Mysterium stammt aus der Antike, doch seine gegenwärtige Bedeutung bekam er erst im Mittelalter. Mysterienspiele, die biblische Geschichten bzw. Hagiographien zum Thema hatten, wurden damals in den Kirchen und auf den Stadtplätzen aufgeführt. Diese Form des liturgischen Dramas erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Zu Weihnachten werden Krippenspiele dargestellt und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" align="JUSTIFY"><strong>Der Begriff Mysterium stammt aus der Antike, doch seine gegenwärtige Bedeutung bekam er erst im Mittelalter. Mysterienspiele, die biblische Geschichten bzw. Hagiographien zum Thema hatten, wurden damals in den Kirchen und auf den Stadtplätzen aufgeführt. Diese Form des liturgischen Dramas erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Zu Weihnachten werden Krippenspiele dargestellt und in der Osterzeit können wir an einem Passionsspiel sowie einem Osterspiel teilenehmen, das die Auferstehung Christi thematisiert. In Polen werden die Passionsspiele jedes Jahr in u.a. in Kalwaria Zebrzydowska, Kalwaria Pacławska, Górka Klasztorna sowie in der Zitadelle Posen aufgeführt.</strong></p>
<p align="JUSTIFY"><img class="size-full wp-image-460 aligncenter" title="pilat" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/03/pilat.jpg" alt="" width="600" height="385" /></p>
<p style="text-align: justify;">Kalvarienberge, d.h. Kapellengruppen zur Erinnerung an die Kreuzigung von Jesus Christus, wurden in Europa bereits im 15. Jahrhundert gegründet, weil die Gläubigen angesichts der moslemischen Eroberung keine Möglichkeit hatten, in das Heilige Land zu pilgern. Da die Kalvarienberge einigermaßen die Topographie von Jerusalem widerspiegeln, sind sie eine ausgezeichnete Kulisse für die Passionsspiele. In Kalwaria Zebrzydowska finden die Spiele seit 1608 also beinahe seit der Gründung des Kalvarienberges, statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Darstellungen fangen bereits am Palmsonntag an, wenn Jesus Christus auf einem Esel in Jerusalem einzieht. Vor einer Kirche, die das Tempel in Jerusalem symbolisiert, wir die Szene der Händlervertreibung aus dem Tempel vorgespielt. Am Karmittwoch Abend kommen die Pilger in die Kirche, wo das Abendmahl bei Simon Petrus stattfindet, Jesus von Judas Ischariot verraten wird und der Sanhedrin den Tod von Christus beschließt. Am Gründonnerstag Nachmittag verabschiedet sich Christus von den Aposteln, wäscht ihnen die Füße und der Prozessionszug begibt sich zum Getsemani Garten. Hier spricht Jesus mit seinem Vater, danach wird er verhaftet und alle ziehen über den Bach Kidron und das Goldene Tor in den Kajaphas Palast. Hier werden die Pilger Zeugen der Verleugnung von Simon Petrus und der Sanhedrin-Sitzung am Abend. Am frühen Morgen am Karfreitag findet ein Gericht bei Kajaphas sowie eine Anhörung bei Pontius Pilatus und Herodes statt. Schließlich liest Pilatus ein Urteil vor, in dem die Kreuzigung von Jesus Christus beschlossen wird. An dieser Stelle beginnt der traditionelle Kreuzweg. Das Passionsspiel auf dem Kalvarienberg endet mit der Karfreitag-Liturgie, die von einem Bischof in der Kreuzigungskirche zelebriert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Während des Mysteriums werden die drastischen Momente der Passion nicht gezeigt. Der Tod von Jesus Christus wird durch eine symbolische Überführung des Allerheiligsten Sakraments in die Grabkapelle dargestellt. Die Szenen aus dem Evangelium werden ausschließlich von Laien aufgeführt, da das Ziel der Spiele nicht die Präsentation von schauspielerischen Fähigkeiten sondern eine Vertiefung des Glaubens ist. Jedes Jahr beteiligen sich an den Passionsspielen unzählige Pilger.</p>
<p style="text-align: justify;" align="JUSTIFY">Der Kalvarienberg in Kalwaria Zebrzydowska gehört zu diesen außergewöhnlich attraktiven Orten, in denen die Architektur mit der Natur verschmelzt und eine einmalige beeindruckende Einheit bildet. 1999 wurde das Architektur- und Naturensamble in die Liste des Kultur- und Naturerbes UNESCO aufgenommen. Die Mysterienspiele fangen am 4.04.2012 um 20 Uhr an.</p>
<p><center><span class="videowrapper"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ETYW7Blh7NQ" frameborder="0" width="604" height="350"></iframe></span></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/mysterienspiele-in-der-karwoche-in-kalwaria-zebrzydowska/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mysteriöse Todesfälle in Polen nach 1989</title>
		<link>http://zeitung.pl/mysteriose-todesfalle-in-polen-nach-1989/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/mysteriose-todesfalle-in-polen-nach-1989/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 20:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfälle in Polen nach 1989]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=429</guid>
		<description><![CDATA[Seit 1989 ist Polen wieder frei, sagen viele, und hofften auf ein besseres Leben und Demokratie. In der jungen Republik kam es aber zu einem komplett kontrolliertem Systemwechsel, wo die ehemaligen Eliten immer noch die erste Geige spielen. Parteigenossen wurden zu Kapitalisten, dabei brauchten sie aber neue Gesichter, die als Freiheitsämpfer bekannt waren, wie unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-430 aligncenter" title="szubienica" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/03/szubienica-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" /><br />
<strong>Seit 1989 ist Polen wieder frei, sagen viele, und hofften auf ein besseres Leben und Demokratie. In der jungen Republik kam es aber zu einem komplett kontrolliertem Systemwechsel, wo die ehemaligen Eliten immer noch die erste Geige spielen. Parteigenossen wurden zu Kapitalisten, dabei brauchten sie aber neue Gesichter, die als Freiheitsämpfer bekannt waren, wie unter anderem Lech Wałęsa. Wer wusste, dass er, so wie auch viele anderen von der ehemaligen Opposition, auch Stasi &#8211; Agenten waren. Die neuen &#8220;demokratischen&#8221; Regierungen haben den alten Parteigenossen, gute Zukunft gesichert.  Menschen, die mit dieser Entscheidung nicht einverstanden waren, werden immer noch in den Medien ausgelacht, als nationalisten, faschisten oder Hassprediger bezeichnet. Diejenigen, die aber zu viel gewusst haben, oder zu weit in ihrem Kampf gekommen sind, wurden ermordet. Unten die Liste, die bis heute noch nicht aufgeklärten Mord oder &#8220;Selbsmordfällen&#8221; in Polen nach 1989. Nicht alle, auf dieser Liste haben mit diesem Kampf gegen die Eliten etwas zu tun.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">-<strong> Jarosław Ziętara</strong> – der Ermittlungsjournalist, spezialisiert auf Wirtschaftsaffären, deckte die Missstände in PKS ( Staatliches Polnisches Busunternehmen) Srem (Schrimm) auf. Ermordet am 01. 09. 1992. Die leitenden Kreise in MSW ( Innenministerium) und UOP (Amt für Staatsschutz ) veranlassten die Verwischung von Spuren, die auf die Verstrickung mit dem Geheimdienst hindeuteten.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Janusz Zaporowski</strong> – der Generaldirektor im Informationsbüro der Sejmkanzlei starb am 07. 10. 1991. Innerhalb weniger Monate nach dem Unfall starben noch der Lancia- Fahrer und Polizisten, die als erste am Unfallort erschienen.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Michał Falzmann</strong> – als Beamter der Obersten Kontrollkammer überprüfte er die Tätigkeit des Fonds zur Bedienung der Auslandsschulden ( FOZZ ). Am 18. 07. 1991 „ starb” er angeblich an einem Herzinfarkt.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Walerian Pańko</strong> – Vorsitzender der Obersten Kontrollkammer und Vorgesetzter von M. Falzmann kommt am 07. 10 1991, bald nach dem Tod von Falzmann, bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben.Von seinem Safe verschwanden wichtige FOZZ &#8211; Unterlagen. Die Ermittlungen zeigten ,dass sein Wagen bei der Explosion einer unter dem Auto platzierten Bombe zerfetzt wurde. Drei Polizeibeamte, die als erste am Unfallort erschienen, ertranken ein paar Monate später bei einem Wochenendeurlaub, obwohl sie alle sehr gut schwimmen konnten.Nach offiziellen Angaben ist W. Pańko infolge unglücklicher Umstände ums Leben gekommen. Sein Chauffeur wurde…… zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, bald darauf war auch er tot.</p>
<p style="text-align: justify;">- 1991 wurde <strong>Andrzej Struglik</strong>, der ehemalige Offizier der Spionageabwehr der Volksrepublik Polen erschossen. Er arbeitete für eine Waffenhandelsfirma und wollte kündigen, nachdem man von ihm verlangt hatte, die Waffen illegal ins Ausland zu verkaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Piotr Jaroszewicz</strong> –der Ministerpräsident der Volksrepublik Polen und seine Ehefrau wurden am 01. 09. 1992 ermordet.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Jacek Szreiner</strong> der Angeklagten im Fall FOZZ ( Fonds zur Bedienung der Auslandsschulden) starb im Jahr 1993.</p>
<p style="text-align: justify;">- 1997 kommt <strong>Tadeusz Kowalczyk</strong> , ein ehemaliger Abgeordneter, der über die Verstrickungen zwischen Mafia und Politik gut informiert war , unter mysteriösen Umständen ums Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Marek Papała</strong> –der oberste Kommandant der polnischen Polizei wurde am 25. 06. 1998 erschossen.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Ireneusz Sekuła</strong> –der Sejm- Abgeordnete beging angeblich am 29. 04. 2000 Selbstmord, indem er sich selbst 3-mal in den Bauch anschoss.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Jacek Dębski</strong> – der Politiker und ehemaliger Sportminister wurde am 12. 04. 2001 ermordet.</p>
<p style="text-align: justify;">- 2001 wurde <strong>Stanisław Faltynowski</strong> ermordet. Er arbeitete als Kellner im Hotel, in dem sich Vertreter der Treibstoffmafia mit Staatsanwälten, Politikern und Offizieren der Geheimdienste zusammen trafen. Als offizielle Todesursache wurde Selbstmord angegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">- Im Februar 2002 wurde <strong>Zdzislaw Majka</strong> , ein anderer Schlüsselzeuge im Fall Treibstoffmafia ermordet. Sein Ableben wurde auch für Suizid erklärt; sein Sohn, der um ein gründliches Ermittlungsverfahren bemüht war,verbrachte drei Monate in Haft.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Marek Karp</strong> – als Gründer des Zentrums für Oststudien befasste er sich mit der Analyse der politischen und wirtschaftlichen Lage in den Ländern des ehemeligen sowjetischen Ostblocks. Ein paar Tage vor seinem Tod sagte er im Gespräch mit seinem Freund Stanisław Nowakowski : “ Sie verfolgen mich überall, sogar hier im Krankenhaus, ich werde nicht lebend rausgehen , weil ich zu viel weiss.” Im Krankenhaus erholte sich Marek Karp nach einem Autounfall, zu dem es am 28. August 2004 in der Nähe von Biała Podlaska kam. Nach offiziellen Angaben „starb er im Krankenhaus aufgrund von gesundheitlichen Komplikationen nach dem Unfall.” Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren eingestellt und die wahren Ursachen und Umstände des Unfalls wurden bis heute nicht aufgeklärt. Im Mittelpunkt der Forschungen von M. Karp stand kurz vor seinem Tod die Übernahme des polnischen Energiesektors durch russische Gesellschaften unter Kontrolle der KGB und der GRU.<br />
Allem Anschein nach war er Opfer einer sorgfältig geplanten Hinrichtung ,vollstreckt mit dem Ziel, die dubiosen Geschäfte und Machenschaften der russischen Geheimdienste im Bereich Energetik und Treibstoffe abzusichern.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Daniel Podrzycki</strong> – einer der Präsidentschaftskandidaten im Jahre 2005 erlag seinen Verletzungen nach einem Verkehrsunfall.In den 90- er Jahren arbeitete er mit General Tadeusz Wilecki und Andrzej Lepper zusammen.1997 erstattete er mit Andrzej Lepper , W. Bojarski und W. Michalowski an die Staatsanwaltschaft eine Anzeige wegen Ungereimtheiten und Missstände bei Unterzeichnung des Vertrags über die Erdgas-Pipeline Jamal Europa.</p>
<p style="text-align: justify;">- Oberstleutnant <strong>Barbara P</strong>. – beging Selbstmord am 19.01.2009, indem sie sich in Abwesenheit ihres Ehemanns in ihrem Wochenendehaus erhängte. In Verbindung mit ihrem Tod wurde spekuliert , dass sie von ihren Vorgesetzten in der Agentur für die Innere Sicherheit ( ABW) gemobbt wurde.Es war nicht der erste tragische Todesfall im Zusammenhang mit dem polnischen Inlandsgeheimdienst. Im April 2008 erhängte sich in Garwolin ein Richter, nachdem sein Büro wegen Verdachts auf Korruption von ABW durchsucht worden war.</p>
<p style="text-align: justify;">- Fähnrich <strong>Stefan Zielonka</strong> –der Chiffrierexperte in der Kanzlei des Ministerpräsidenten verfügte über detailliertes Wissen aus dem Nachrichtenverkehr der NATO und hatte Zugang zu streng geheimen Daten , u. a. zu den von ausländischen Stellen an die Nachrichtendienstzentrale übermittelten Informationen.<br />
Fähnrich Zielonka verschwand am 13. 04. 2009. Der Nachrichtendienst informierte zunächst weder die Militärstaatsanwaltschaft noch Gendarmerie darüber. Sein Verschwinden wurde erst nach zwei Tagen bekannt gegeben. Angeblich ist er ertrunken und seine Leiche wurde erst am 27. April 2010 am Weichselufer entdeckt. Trotz kompletter Verwesung blieben seltsamerweise die in einer wasserdichten Mappe aufbewahrten Bankauszüge unversehrt, was der Polizei die Identifizierung des Ertrunkenen ermöglichte ( ?). Die wahren Gründe des Todes von S. Zielonka wurden bis heute nicht aufgeklärt . Die ermittelnde Staatsanwaltschaft hat nicht bestätigt, dass Fähnrich Zielonka den Suizid begangen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">- Prof.<strong>Stefan Grocholewski</strong> – Experte für Entschlüsselung der digitalen Datenträger, deckte manipulierte Aufzeichnungen in der Black Box von CASA auf. Gestorben am 31. 03. 2010.</p>
<p style="text-align: justify;">- Pastor <strong>Mieczysław Cieślar</strong> „ kam bei einem Autounfall ums Leben”, und zwar genau am 18. 04. 2010.Er war als Nachfolger des in Smoleńsk verstorbenen Pastor Adam Pilch vorgesehen; nach einigen Informationsquellen hat ihn A. Pilch von Smoleńsk aus angerufen.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Grzegorz Michniewicz</strong> – Generaldirektor in der Kanzlei des Ministerpräsidenten D. Tusk und ehemaliges Mitglied im Aufsichtsrat von PKN Orlen, enger Vertrauter von Donald Tusk und Tomasz Arabski. Bald nach seinem Tod sind die meisten Informationen und Artikel im Zusammenhang mit dem angeblichen Selbstmörder vom Internet verschwunden. Er muss wohl etwas besonders Erschreckendes entdeckt haben und erhängte sich anschliessend am 23. 12. 2009 an einem Staubsaugerkabel . Ausgerechnet an diesemTag wurde das Flugzeug TU- 154 , das am 10. 04. 2010 auf dem Flughafen in Siewierny zerfiel, , nach der Renovierung in Samara nach Polen zurück gebracht.<br />
Her Michniewicz beging Selbstmord, obwohl er noch an demselben Tag seine Freude auf das Wiedersehen mit der Familie an Weihnachten äusserte. Werden Menschen tatsächlich kurz vor Weihnachten selbstmordanfälliger? Im Laufe der Ermittlungen wurden nicht mal seine Telefonbillings überprüft. Der für die Leichenbeschaung zuständige Arzt hat nicht mal die genaue Todeszeit angegeben. Des Weiteren hat die Staatsanwaltschaft den Ablauf von letzten Stunden im Leben des angeblichen Selbstmörders nicht rekonstruiert.Der ermittelnde Staatsanwalt stellte keine Beteiligung Dritter fest und schon bald wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Krzysztof Knyż</strong> – der Kameramann der Nachrichtensendung „ Fakty” ( Fakten) arbeitete im Team zusammen mit W. Bater ( er hat als erster den richtigen Zeitpunkt der TU- 154 Katastrophe angegeben, die Medien benötigten dafür dagegen ganze 10 Tage). Am 02. 06. 2010 starb er in Moskau an Sepsis ; sein Tod wurde gänzlich verschwiegen .</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Prof.Marek Dulinicz</strong> –leitete eine Gruppe von Archeologen , mit der er nach Smoleńsk fahren sollte. Kurz vor der geplanten Reise ist er bei einem Autounfall am 06. 06. 2010 tödlich verunglückt.<br />
- Dr. <strong>Dariusz Ratajczak</strong> –Historiker und Autor von „ Brisante Themen”- einer Essay- Sammlung über Politik und Geschichte. Am 11. Juni 2010 fand man seine Leiche in einem vor dem Einkaufszentrum Karolinka in Oppeln geparkten Wagen. Nach den Ermittlern blieb sie dort ein paar Tage lang liegen. Als Todesursache wurde nach der Obduktion die Alkoholvergiftung angegeben.<br />
- Dr. <strong>Eugeniusz Wróbel</strong> – der Hochschullehrer an der Schlesischen Technischen Universität und Experte für Computersysteme zur Flugsteuerung stellte in Frage, ob das Flugzeugwrack auf dem Flughafen in Siewierny tatsächlich TU- 154 ist.<br />
Am 16.10. 2010 wurde er von seinem Sohn mit einer Kettensäge ermordet. Angeblich brachte der Täter es fertig, den Vater zu töten, dann seinen Körper zu zersägen, alle Blutspuren zu beseitigen, die Leiche an einen See zu bringen und nach seiner Rückkehr noch alles zu vergessen.<br />
Von der schlechten psychischen Verfassung ihres angeblich “geisteskranken Sohnes “ hat dessen Mutter, von Beruf Psychiaterin , seltsamerweise 20 Jahre lang nichts mitbekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">- Dr<strong> Ryszard Kuciński</strong> – Jurist von Andrzej Lepper, „ verstarb” im Mai 2011</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Wiesław Podgórski</strong> –war Berater von A.Lepper während seines Amtszeit als Landwirtschaftsminister . Ende Juni 2011 wurde er im Büro von Samoobrona tot aufgefunden. Als Todesursache hat man den Selbstmord angegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">- Am 12. Juni 2011 erhängte sich ein Offizier der militärischen Spionageabwehr, der im Teleinformatischen Befehlszentrum der Kriegsmarine in Wejherowo diente und die Ermächtigung zum Zugriff auf die Unterlagen mit der höchsten Geheimhaltungsstufe hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Róża Żarska</strong> –die Rechtsanwältin von A. Lepper „ starb” im Juli 2011 in Moskau.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Andrzej Lepper</strong> – der Abgeordnete, Vice- Marschall im Sejm und Landwirtschaftsminister in Regierungskabinetten von K. Marcinkiewicz und J. Kaczyński wurde am 05. 08.2011 im Büro seiner Partei „ Samoobrona” ( Selbstverteidigung ) tot aufgefunden.<br />
Bereits vor der Obduktion wurde als Todesursache der Suizid durch Erhängen und ohne Beteiligung Dritter angenommen.<br />
Lepper trainierte Box, galt in der Öffentlichkeit als hartgesottener Kerl und Volskstribun. Er hatte merkwürdigerweise Zugang zu vielen vertraulichen Informationen und wusste Detaills darüber, wer mit wem, wann und wo illegale Geschäfte trieb (während einer Sejm- Tagung im Jahr 2001, auf der über seinen Rücktritt als Vice- Marschall debattiert wurde , äusserte er sich ganz offen darüber mit Angabe von Namen der Betroffenen . Anzusehen auf You Tube).<br />
Noch einen Tag vor seinem Tod sprach er über seine Zukunftspläne und freute sich, dass sich sein Sohn nach einer ernsthafter Krankheit erholt hatte. Am nächsten Tag erhängte er sich an einem Gürtel und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft behauptete schon nach einer Stunde ,es sei ein Suizid gewesen. Bekanntermassen lässt nur ein Quäntchen Hoffnung bei Eltern eines kranken Kindes Geduld und Ausdauerkraft oft ins Unermessliche steigen;im Fall von Leppers Sohn trat dagegen eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes ein.Der psychische Zustand der Eltern von schwerkranken Kindern steht im offensichtlichen Widerspruch zu den Andeutungen der Medien und Aussagen von zweifelhaften “ Zeugen” wie P. Tymochowicz.</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Dariusz Szpineta</strong> –der Berufspilot, Flugexperte , Fluglehrer und Geschäftsführer einer Fluggesellschaft wurde im Bad eines Erholungszentrums in Indien tot aufgefunden.<br />
Mehrmals äusserte er sich in den Medien über die Ereignisse in Smoleńsk und betonte, dass der Flug von TU- 154 nicht zivil, sondern militärisch war.Damit zweifelte er die offizielle Darstellung der Ereignisse seitens der polnischen Regierung und FSB an. Nichts in seinem Verhalten deutete auf die selbstmörderischen Absichten oder gar missgünstige Stimmung hin.</p>
<p style="text-align: justify;">- dazu kommen noch 96 Opfer von der sogennanten Smolensk Katastrophe, die man auch als Mord bezeichnen muss (dazu kommen wir noch in einem anderen Artikel)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/mysteriose-todesfalle-in-polen-nach-1989/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Königsberger Klopse</title>
		<link>http://zeitung.pl/konigsberger-klopse/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/konigsberger-klopse/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochrezepten]]></category>
		<category><![CDATA[Königsberger Klopse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=448</guid>
		<description><![CDATA[Beschreibung: Die Semmeln in Wasser einweichen und gut ausdrücken. Aus Hackfleisch, Ei, Semmeln, Salz und Pfeffer einen Fleischteig kneten (wirklich kneten, nicht nur mischen) und Klößchen von etwa Walnussgröße formen, leicht in Mehl wenden. Etwa 1/2 l Wasser mit Salz, Pfeffer, Pimentkörnern, Lorbeerblatt und der halbierten Zwiebel zum Kochen bringen und vorsichtig die Klößchen darin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-449 aligncenter" title="koenigsbergerklopse2" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/03/koenigsbergerklopse2-600x449.jpg" alt="" width="600" height="449" /></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Beschreibung:</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Semmeln in Wasser einweichen und gut ausdrücken. Aus Hackfleisch, Ei, Semmeln, Salz und Pfeffer einen Fleischteig kneten (wirklich kneten, nicht nur mischen) und Klößchen von etwa Walnussgröße formen, leicht in Mehl wenden. Etwa 1/2 l Wasser mit Salz, Pfeffer, Pimentkörnern, Lorbeerblatt und der halbierten Zwiebel zum Kochen bringen und vorsichtig die Klößchen darin gar ziehen lassen. Die Klopse aus dem Sud heben und in einer vorgewärmten Terrine warm stellen. Die klein geschnittenen Sardellenfilets in der Butter schmelzen lassen, das Mehl dazugeben und blond anschwitzen. Den Kochsud abseihen und nach und nach zur Mehlmischung rühren. Ca. 10 Minuten durchkochen lassen, dann mit 1 Prise Zucker und Zitrone sowie eventuell etwas Essig abschmecken und über die Klopse in die Terrine gießen. Mit Salzkartoffeln oder Reis servieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zutaten:</strong></span></p>
<p>500 Gramm Hackfleisch<br />
1 EL Butter<br />
2 altbackene Semmeln<br />
1 EL Mehl<br />
1 Ei<br />
1 EL Kapern<br />
3 Sardellenfilets in Öl<br />
1 Zitrone<br />
1 Lorbeerblatt</p>
<p>Salz, Pfeffer, Piment, Zucker, Essig</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/konigsberger-klopse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>RAŚ &#8211; ernste Gefahr für Polen</title>
		<link>http://zeitung.pl/ras-ernste-gefahr-fur-polen/</link>
		<comments>http://zeitung.pl/ras-ernste-gefahr-fur-polen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 17:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Minderheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gorzelik]]></category>
		<category><![CDATA[RAŚ]]></category>
		<category><![CDATA[Schesische Autonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.pl/?p=413</guid>
		<description><![CDATA[In der zweiten Hälfte des 19. Jh. erfolgte ein großes Aufleben polnischer Vereine in Oberschlesien. Die Deutschen haben beschlossen, diesem entgegenzuwirken. In den Jahren 1872- 1875 wurde die Zeitschrift „Schlesien – Ślązak“ herausgebracht. Innerhalb national unbewusster Schlesier wurde die „wissenschaftlich untermauerte“ Theorie von „Wasserpolen“ verbreitet. 1870 entstand die Deutsche Zentrumspartei, welche als Vertreter und Sprachrohr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der zweiten Hälfte des 19. Jh. erfolgte ein großes Aufleben polnischer Vereine in Oberschlesien. Die Deutschen haben beschlossen, diesem entgegenzuwirken. In den Jahren 1872- 1875 wurde die Zeitschrift „Schlesien – Ślązak“ herausgebracht. Innerhalb national unbewusster Schlesier wurde die „wissenschaftlich untermauerte“ Theorie von „Wasserpolen“ verbreitet.</p>
<p><img class="size-full wp-image-414 aligncenter" title="ras" src="http://zeitung.pl/wp-content/uploads/2012/03/ras.jpg" alt="" width="600" height="401" /></p>
<p style="text-align: justify;">1870 entstand die Deutsche Zentrumspartei, welche als Vertreter und Sprachrohr der Interessen deutscher Katholiken angesehen wurde. Anfangs wurde sogar an die Gründung eines neuen Bundeslandes gedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">„Schlesische Autonomisten sind Anhänger der Bewegung, die von deutschen Kreisen der Junkers-Wirtschaft inspiriert wurden und die Neutralisierung Oberschlesiens anstreben, mit dem Ziel die Stellung des Deutschtums in Politik, Wirtschaft und Kultur zu stärken.“ – so die Enzyklopädie der Schlesischen Aufstände.</p>
<p style="text-align: justify;">Ende des 19. Jh. entwickelte sich in Deutschland die kommunizierende Bewegung des Sozialismus. Umso mehr wurde auf die Autonomie gedrängte, da auf den Konservatismus der Schlesier gesetzt wurde. Nach den Niederlagen der Mittelmächte, war die Partei Zentrum die Befürworterin der schlesischen Autonomie innerhalb Preußens. Sie nutzte die Ankündigung der berliner Regierung vom 13.11.1918, die die Laizisierung des Staates und des Schulwesens zum Ziel hatte. Auf dem Treffen in Kędzierzyn am 9.12.1918 verkündete die Zentrumspartei die Forderung, einen eigenständigen schlesischen Staat zu gründen. Das Motto der deutschen Zentrumspartei war „Oberschlesien für Oberschlesier“.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon Mitte Dezember 1918 zeichneten sich zwei Fraktionen ab. Die erste war mit Hans Lukaschek verbunden und vom Zentrum unterstützt. Sie propagierte die schlesische Autonomie innerhalb des Reiches. Die zweite Fraktion wollte einen selbständigen Staat gründen. Später gründete diese Fraktion den Bund der Oberschlesier. Sowohl die erste als auch die zweite Gruppe der Autonomisten führte eine energische propagandistische Kampagne mit der Absicht die polnische nationalgeprägte Befreiungsbewegung zu neutralisieren. Dazu wurden Slogans über die Gleichberechtigung der Sprache und Berechtigung der Existenz eines Schlesischen Volkes missbraucht. Im Jahr 1920 hörte das Zentrum auf, die Autonomie zu fördern und unterstützte den Bund der Oberschlesier, da sich dieser den Forderungen polnischer Vereinigungen entgegengestellt hat. In Volksabstimmungen rief er dazu auf, für Deutschland abzustimmen, was der polnischen Seite sehr geschadet hat. Dadurch wurden ca. 25 % der Stimmen national unbewusster Schlesier abgefangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es existierten auch kleinere Organisationen schlesischer Autonomisten: Der polnische Bund der oberschlesischen Autonomisten (Polski Związek Górnoślązaków Autonomistów, 1920), die Oberschlesische Einheit (Jedność Górnośląska) , Verfasser- und Verlegergruppen der „Oberschlesischen Stimme“ („Głos Górnośląski”(1920-21)) und des „Volkswille“ („Wolę Ludu”) (Teofil Kupka). Diese Organisationen waren verknüpft mit Carl Spiecker, dem Chef des Nachrichtendienstes des deutschen Außenministeriums.</p>
<p style="text-align: justify;">Teofil Kupka wurde als Agent von polnischen Schlägertrupps getötet. Kupka gehörte zu den engsten Mitarbeitern Wojciech Korfantys. Da Kupka im polnischen Plebiszitkommissariat arbeitete, kannte er nahezu alle Geheimnisse polnischer Propagandaaktionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alojzy Pronobis ging sogar so weit, dass er die Autonomie in Flüchtlingslagern nach den Aufständen propagiert hat. Es sind drei Aufstände ausgebrachen, damit Schlesier nach Jahrhunderten tschechischer Herrschaft und seit 1742 in deutscher Gefangenschaft wieder ein Teil Polens werden konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schlesien war innerhalb Polens in der Zeit zwischen den Weltkriegen („Polska miedzywojenna“ -„Zwischenkriegspolen“) eine autonome Wojewodschaft mit einem eigenen Parlament. Nationaldemokratische (ND) Kreise mit Korfanty an der Spitze waren in der Lage, die polnische Regierung davon zu überzeugen, die Autonomie anzuerkennen. Auf der deutschen Seite des Plebiszits sollte auch eine Autonomie eingeführt werden, jedoch wurde ein Referendum durchgeführt und eine Autonomie kam nicht zustande. Polen, die nach dem 3. Aufstand auf dem Territorium waren, welches im Deutschen Reich lag, waren von Repressionen betroffen. Einige Familien mussten nach Polen flüchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wojewodschaft Schlesien hat sich in den Grenzen des polnischen Staates hervorragend entwickelt. Sie besaß und verwaltete ihr eigenen Finanzen. Sogar die Chemiewirtschaft konnte sich dank Mościcki entwickeln. Riesige Stahlbestellungen für den Umbau von Gleisen (im russischen Teilungsgebiet existierten breitere Gleise), für den Bau von Schiffswerften und auch für den sich schlagartig entwickelnden Maschinensektor trugen zum wachsenden Reichtum der Region bei. Bis heute erinnern sich die Alten, wie gut es im alten Polen war. Diese Faktoren sind ein Nährboden für die heutigen Autonomisten, denn damals gab es eine Autonomie und es lief gut.<br />
Dabei wird jedoch vergessen, dass sich die Wirtschaft in den damaligen 18 Friedensjahren zwischen den Weltkriegen im gesamten Polen entwickelte. Hinzu kommt, dass sich die polnische Bevölkerung zu Hause gefühlt hat. Aufständische bekam Arbeit in Ämtern, der Polizei und dem Grenzschutzkorps. Die schlesische Jugend wurde geschult, um die Positionen der herbeigeholten Beamten aus den Wojewodschaften Großpolen und Kleinpolen zu besetzen. Die Veteranen der Aufstände wurden geehrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Es folgte der Weltkrieg. Die junge schlesische Intelligenz starb massenweise in deutschen Konzentrationslagern und auch in Katyn. Die schlesische Polizei befand sich auf deutschen Ächtungslisten, weshalb sie den Befehl erhielt, sich ostwärts nach Ternopil (Tarnopol) zurückzuziehen. So kam es, dass Schlesier nach Ostaschkow gebracht wurden (Gefangenenlager – spätere Hinrichtung der Gefangenen durch das NKWD). Beamte und Offiziere kamen in die Lager in Koselsk (Gefangenenlager-spätere Überführung und Hinrichtung im Massaker von Katyn) und Starobilsk (Gefangenlager – spätere Hinrichtung der Gefangenen durch das NKWD in Charkow). Vielen gelang die Flucht nach Westen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 304. Division, die in der Schlacht um England gekämpft hat, war eine schlesische Division. Die eigentliche Verteidigung Schlesiens war hingegen schwach. Es war nicht möglich, die dortige sehr stark ausgedehnte Front zu verteidigen. Die Armee wurde aus dem schlesischen Gebiet in andere Regionen zurückgezogen, so wie es zuvor in den Verteidigungsplänen festgelegt war. Somit war die Verteidigung Schlesiens symbolisch. Manchmal ging es darum die Deutschen einige Stunden lang aufzuhalten. Die AK-Konspiration („Armia Krajowa“- „Heimatarmee“) war stark verbreitet.<br />
Es begann das Problem, dass Schlesier zur Eintragung in die Volksliste (Einstufungssystem für die deutschen Staatsangehörigkeit in durch das Deutsche Reich besetzten polnischen Gebieten) gezwungen wurden. Anfangs war es noch möglich, sich diesem Prozess zu entziehen. Als Ausweg blieb höchstens die Fluch in das Generalgouvernement. Später war es immer schwieriger. Es kam dazu, dass ohne Zustimmung die sogenannte „II VL“ zugeteilt wurde und die Betroffenen an die Front geschickt wurden. Als General Anders gefragt wurde, woher er zusätzliche Soldaten für seine Armee nehme, antwortete dieser ohne zu zögern – aus der Wehrmacht, Schlesier und Pommern. Und so ist es auch gekommen. Die Soldaten sind hauptsächlich in die Division von General Maczek gekommen, viele waren jedoch auch in der von General Anders. Die Soldaten sind desertiert oder meldeten sich in Gefangenenlagern als Freiwillige für den Kampf um ein freies Polen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Schlesier trafen nicht die polnische Armee, sondern sowjetische Soldaten, die ihnen folgenden Einheiten der NKWD und Soldaten in polnischen Uniformen unter sowjetischer Führung. Es wurde gemordet und geplündert. Die vorrückenden Russen demontierten ganze Fabriken und transportierten sie ab. Das NKWD und das Ministerium für öffentliche Sicherheit (Ministerstwo Bezpieczeństwa<br />
Publicznego (MBP)) haben bereits zwei Wochen nach der Besatzung Schlesiens mit der Einrichtung von Lager begonnen. Dabei war es nicht nötig etwas zu bauen. Hierfür wurden die ehemaligen deutschen Vernichtungslager genutzt. An jedem Bergwerk war ein kleines „Vorlager“. Die größten und bekanntesten sind das KZ Eintrachthütte („świętochłowicka Zgoda”), KZ Fürstengrube in Myslowitz, KZ Neu-Dachs in Jaworzno und KZ/Gefangenenlager Lampsdorf (Lambinowice).</p>
<p style="text-align: justify;">In Ausschwitz haben die sowjetischen Genossen, die neuen Wächter, eine Tanzbude auf dem Dach des Krematoriums eingerichtet. Es war eben und es konnte darauf getanzt werden. In die sowjetisch geführten Lager wurden alle verfrachtet; Deutsche, Polen, AK-Soldaten, Ukrainer aus der Aktion Weichsel. Es sei daran erinnert, dass angesichts des gemeinsamen Feindes NKWD, die AK mit der UPA (Ukrainische Aufständische Armee) einen Nichtaggressionsabkommen einging.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Chef der 4. Abteilung des MBP war ein gewisser Marcel Reich-Ranicki. Später wurde er nach London geschickt, um die polnische Exilregierung zu beeinflussen und zur Rückkehr zu überreden. Nach 1956 kam er in die BRD, wo er die berühmte Literatursendung im TV führte, die die deutsche Kulturelite stärkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Es war üblich im kommunistischen Lager in Schlesien gefangengenommen zu werden, falls jemandem die Wohnung des Gefangenen gefiel oder der Nachbar sich rächen wollte. Deutsche flohen ohne Aufforderung aus der Region, da sie Rache der Bevölkerung fürchteten.</p>
<p style="text-align: justify;">150 000 Bergleute wurden nach Osten in die Sowjetunion deportiert. In den Bergwerken gab es keine Arbeiter, daher wurden Soldaten für die Arbeit herangezogen, die massenweise bei Unfällen ums Leben kamen. Nur ein geringer Teil konnte daher zurückkehren. Und wer hat noch Zweifel was Polen nach 1945 war?</p>
<p style="text-align: justify;">Die neu installierte Regierung in der russischen Besatzungszone in Polen hat eine neue Ordnung in Schlesien eingeführt. Obwohl in den 40er Jahren der Untergrund noch sehr stark war, am 3. Mai 1946 konnte sogar eine Militärparade des Verbandes „Bartek“ in Wisla stattfinden, lagen bereits in den 50er Jahren das WIN („Ruch Oporu bez Wojny i Dywersji –Wolność i Niezalezność-“ – [in etwa] „Widerstandsbewegung ohne Krieg und Schädigung –Freiheit und Unabhängigkeit-“) und das NSZ („Narodowe Siły Zbrojne“-„Nationale Streitkräfte“) in den letzten Atemzügen und zogen sich in die Wälder zurück. Am 3. Mai 1946 fanden große Kundgebungen in Kattowitz und Königshütte (Chorzów) zur Unterstützung von Mikołajczyk (polnischer Politiker, kommunistische Opposition) statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Statthalter des Kremls befahlen nicht nur die Familiennamen, sondern auch die Vornamen zu ändern. In den Schulen wurde das Reden in jeglichen Mundarten bestraft. Unterdurchschnittliche aber überzeugte Kommunisten kamen aus dem Generalgouvernement nach Schlesien herbei. Sie hatten weder Kenntnisse über die Geschichte Schlesiens, noch das Wissen, dass Schlesier zur Volksliste gezwungen wurden, im Gegensatz zum Generalgouvernement, wo dieser Akt erst gefordert werden musste. In Schlesien war es mühsam keine Volksliste zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Volksrepublik Polen („PRL“ &#8211; poln. Staat im Abhängigkeitsverhältnis zur Sowjetunion) wurde keine echte Geschichte unterrichtet und in den letzten 22 Jahren wurde viel dafür getan, dass die polnische Jugend die aktuellere Geschichte ihres Landes nicht kennenlernt. Zurzeit wird in polnischen Schulen das Altertum 3 mal unterrichtet, jedoch fehlt dadurch die Unterrichtszeit für Gegenwartsgeschichte. Derzeit wird genaugenommen der Geschichtsunterricht aus den Schulen entfernt.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Bergwerken herrschte Tyrannei. Es gab Fälle von Körperstrafen. Desweiteren wurde Propaganda verbreitet, wie gut man in Schlesien lebt. Im Dezember 1970 gelangten Güterwagons nach Schlesien mit der Aufschrift „Schlesier sind Schwänze und nicht Polen“. Die Kommunisten nutzen die Regel: spalte und regiere.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Verzweiflung der Kommunisten nahm Schlesien im August 1980 an der Streikbewegung teil. Die Hütten in Kattowitz und Jastrzębie stellten den Betrieb ein. Wie Andrzej Gwiazda (Mitbegründer der „Solidarność”) sich erinnert, bemerkte man während Gesprächen im Streikkomitee, dass etwas passiert sein muss, da die Kommunisten nachgaben. Nach einigen Stunden reiste die erste Delegation aus Schlesien an und die Ursache der Veränderung war jedem klar. Die Schlesier glaubten an die „Solidarność”. Sie gewannen ihre Würde zurück, indem sie sich als Besitzer ihrer Hütten und Bergwerke sahen. Für sie war der Ausbruch der Solidarnosc ein Aufstand ohne Blutvergießen. Am 13. Dezember (13.12.1981 – Ausruf des Kriegsrechtes in Polen) beschlossen sie zu kämpfen. Obwohl ganz Polen kapitulierte und es zu keinen Streiks kam, stellte Schlesien die Arbeit ein. Von Anfang an waren alle Hütten und Bergwerke militarisiert. Es floss Blut in Kattowitz im Bergwerk „Wujek“ und in Jastrzebie während der „Juli Demonstration“. Neun Bergleute sind ums Leben gekommen. Hunderte waren verletzt. Andere Bergwerke waren einer Pazifikation ausgewichen. Die Bergleute in „Piasta“ und „Ziemowita“ sind hinuntergefahren. Der Streik dauerte kaum zwei Wochen. Wenn ganz Polen so gekämpft hätte, hätten Jaruzelski die Panzer und Soldaten zur Pazifikation nicht gereicht. Polen wäre schon 1982 frei. Dokumente in den sowjetischen Archiven bestätigen das. Der Kriegszustand in Schlesien wurde als eine ernste Sache angesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das einzige Mitglied der Verwaltung NSZZ „S“ der Region Schlesien-Dąbrowski, das sich in der Aktion „Jodła” nicht fangen gelassen hat, ist die hier schreibende Autorin Jadwiga Chmielowska. Sie ging am 13. Dezember 1981 in den Untergrund. Schon im Februar/März entstand die regionale Koordinationskomission der Region Schlesien- Dąbrowski. Die Schlesier waren radikal. Schon im September 1982 entstand die „Kämpfende Solidarność“ („Solidarność Walcząca”- antikommunistische, unabhängige Untergrundorganisation). Die polnische Legion, die von Funktionären der KPN abstammt, sprengte Denkmäler der Roten Armee in die Luft.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer der Anführer der Organisation war Bruno Ponikiewski- Ein Schlesier aus Rozbarka (Ortsteil Bytoms). In Schlesien versteckten sich ab dem 13. Dezember 1982 drei Personen. Der Haftbefehl für Jadwiga Chmielowska wurde am 1.8.1990 aufgehoben. So wie in der Zeit Wawelbergs und der Phase der Vorbereitung der schlesischen Aufstände, haben auch die gegenwärtigen Schlesier bestätigt, dass sie sich mit der Konspiration auskennen und dass es innerhalb der alten schlesischen Stämme keinen Denunzianten gibt. Es konnte immer auf Personen östlich des Bugs und auf Schlesier gezählt werden. Beide haben auf der eigenen Haut zu spüren bekommen, was Sowjets sind. Die meisten Untergrundzeitschriften sind in Schlesien herausgekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 1988 kamen die Bergwerke in Jastrzębie erneut zum Stillstand. Walesa, der die Streiks auszulöschen versuchte, wollte man auf einer Schubkarre herausfahren. Weiterhin wurde vor dem „runden Tisch“ (Gespräche während der Übergangsphase vom sozialistischen Staat PRL in die III Republik Polen) gewarnt. Die größten Kundgebungen Polens wurden in schlesischen Städten abgehalten. Leider haben keine Entschlussfreudigen gewonnen. Seit 22 Jahren ist Polen dabei sich zu beseitigen. Die Wirtschaft wurde zerstört. Die Bergwerke in Schlesien hat der aus Cieszyn stammende Premier Jerzy Buzek schließen lassen. Nichtskönner regieren das Land, gemäß dem Leitspruch – kennt man nicht – so lernt man es kennen. Durchschnittliche Jasager sind in allen Parteien. Das gefällt den Leuten in Schlesien nicht. Den Schlesiern missfällt auch das Schmähen der Religion, der Kampf gegen die Kreuzsymbolik, das Zerschlagen der Familie, Korruption und Diebstahl. Ebenso das Wegnehmen von Geldern aus den nationalen Gesundheitsreserven. Die niedrige Wahlbeteiligung deutet darauf hin, dass die Leute keinen Vertreter finden, den sie wählen würden. Sie fürchten auch eine solide Person mit einem niedrigen Listenplatz (geringere Wahrscheinlichkeit für den Einzug ins Parlament) zu wählen, da sie damit einem RAŚ-isten („Bewegung für die Autonomie Schlesiens“-„Ruch Autonomii Śląska“ neugegründete Partei mit Autonomiebestrebungen für Oberschlesien) helfen ins Parlament einzuziehen. Solide Leute halten sich von der Politik entfernt oder werden aus dieser eliminiert, da sie für die Durchschnittspolitiker eine Bedrohung darstellen.</p>
<p><center><iframe src="http://www.youtube.com/embed/HbDz4w_Kx-w" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></center></p>
<p style="text-align: justify;">Die Öffentlichkeit beginnt von Personen mit verfälschten Lebensläufen vereinnahmt zu werden. Schlesier fühlen erneut, dass sie eigentlich nichts dürfen, dass es in Wahrheit ungewiss ist, wer in Polen die Entscheidungen trifft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Partei RAŚ trifft auf fruchtbaren Boden. Obwohl die Organisation 1990 gegründet wurde, ist sie niemandem in Polen aufgefallen. Es wurde geduldet, dass sie an Kraft gewinnt und Vertretungen in jeder Stadt besitzt. Niemand wollte die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass Kazimierz Świtoń mit Hilfe von RAŚ schon 1991 ein Abgeordneter im Parlament war. Nun hat RAŚ seine Kandidaten auf vielen Wahllisten plazieren können. Davon sind einige ins Parlament eingezogen. Der 1989 entstandene Verein Oberschlesien („Związek Górnośląski“) , der die Kultur und die Tradition pflegen sollte, ist weit von seinen ursprünglichen Zielen abgewichen. Es existieren jedoch Kreise, die die Forderungen der Autonomisten nicht teilen. Der Verein der Bevölkerung schlesischer Nationalität (ZLNS „Związek Ludności Narodowości Śląskiej“) wurde 1996 von Gorzelik gegründet. Im Jahr 2008 hat ZLNS die russische Intervention in Georgien unterstützt. Seit vielen Jahren dauern die Versuche an die schlesische Sprache rechtlich zu kodifizieren. Denn damit eine Nationalität entstehen kann, muss zunächst eine Sprache existieren. Darauf weisen sowohl Prof. Simonides als auch Maria Pańczyk, Journalistin, Senator und Unterstützerin schlesischer Kultur, hin. Die eigens geschaffene Organisation „Pro Loquela Silesiana“, Verein zur Kultivierung und Verbreitung der Schlesischen Sprache, deren Ehrenmitglieder Kazimierz Kutz und Maria Nowak (eine Abgeordnete der PiS) sind, sponsert Bücher zur Einführung in die schlesische Sprache. Seit Herbst 2011 ist die RAŚ an der Regierung der Wojewodschaft beteiligt. Der Vorsitzende der RAŚ, Gorzelik, ist in der Wojewodschaft Schlesien für die Kultur und Erziehung verantwortlich. Die RAŚ verkündet folgende Gedanken und Ideologien – Schaut was im polnischen Staat passiert. Lösen wir uns los, wir werden alleine regieren, so wie wir es wollen! Vor dem Krieg gab es eine Autonomie und es war gut. Ich will mich nicht mit all dem Chaos identifizieren, das in der III Republik Polen herrscht und das das Erbe der PRL ist- die RAŚ sagt sogar ganz direkt – ich bin Schlesier, kein Pole. Mehr habe ich Polen nicht versprochen-.</p>
<p style="text-align: justify;">Bestimmt sind nicht alle Mitglieder der RAŚ Heuchler. Nicht alle wissen, dass die Partei mit der deutschen Organisation „Initiative für die Autonomie Schlesiens“ („Inicjatywą na rzecz Autonomii Śląska”, registriert in Bayern) zusammenarbeitet und die Unterstützung von Rudi Pawelka (Bund der Vertriebenen, CDU-Politiker) hat. Nicht Polen zerstört Schlesien, ganz Polen driftet seit 22 Jahren ins Nichts. Die Arbeitslosigkeit in Schlesien ist besonders dramatisch, denn ausgerechnet hier war der Respekt für die Arbeit so hoch wie nirgendwo sonst. Wie sollen junge Menschen Familien gründen? Wie soll die wunderbare Tradition der Vorfahren fortgeführt werden? Weitere Politiker wie Gorzelik wollen auf den Rücken von Schlesiern aufsteigen. Die Ahnen der schlesischen Aufständischen drehen sich im Grab um.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit der russisch-deutschen Dominanz in Polen geht aber eines Tages zu Ende. Hoffentlich kommt es nach den neuen Wahlen in Vereinigten Staaten zu einer Wende in der Aussenpolitik. Die Schwäche Polens und seine tragische geopolitische Lage, wird jetzt noch deutlicher ausgenutzt, nachdem der polnische President und die meisten Oberbefehlshaber der polnischen Armee in Smolensk getötet wurden. Wir hoffen aber, dass auch  Millionen von gutwilligen deutschen Bürgern werden eines Tages, die aggresive Politik eigener Regierung kennenlernen, und ablehnen. Polen und Deutschland sollten in Europa zusammenhalten. Unsere westlichen Nachbarn haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Der Drang nach Osten und Alianz mit der Sowjetunion in 1939, hat Deutschland zu einer Katastrophe geführt. Warum wiederholt sich diese Geschichte  zum zweiten Mal? Warum wird von der deutschen Regierung in Russland eine mörderische Diktatur unterstützt? Es geht bestimmt nicht nur ums Geld, das die deutschen Konzerne mit ihren Investitionen im Osten verdienen. Warum hat Deutschland ihre Stasi Agenten aus der Politik entfernt und gleichzeitig polnische Politiker, die aus alten kommunistischen Machenschaften stammen oder ihre Agenten waren so gerne unterstützt? Das ist ganz klar, weil sie gelernt haben, anderen Herren zu dienen und es ist ziemlich einfach, die für fremde Interessen zu gewinnen.</p>
<p>Der Text wurde von MS übersetzt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.pl/ras-ernste-gefahr-fur-polen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Served from: zeitung.pl @ 2012-05-19 18:37:40 -->
